Medienkonferenz im LivestreamPolit-Affäre in der Waadt: Shootingstar Valérie Dittli muss Finanzen abgeben
An einer Medienkonferenz gibt die Waadtländer Regierung Auskunft zur externen Untersuchung des Departementes von Staatsrätin Valérie Dittli.
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Valérie Dittli fehlt noch
Fast der ganze Staastrat ist im Saal bereit, ausser Valérie Dittli. Die ist noch nicht da. Die anderen Mitglieder der Regierung sitzen etwas ratlos da und schauen immer wieder zur Türe.
Full House in Lausanne
Die Polit-Affäre interessiert, viele Medien sind vor Ort, wie ein erster Augenschein im Saal zeigt.
Darum geht es
Die Waadtländer Regierung hat «organisatorische, institutionelle und fachliche Aspekte» im Departement von Staatsrätin Valérie Dittli extern untersuchen lassen. Die 32-Jährige wurde 2022 in die Kantonsregierung gewählt, was damals schweizweit für Schlagzeilen sorgte. Nun ist die «Polit-Sensation» offenbar in eine Schlammschlacht geraten, es soll dabei um einen Konflikt mit einer Chefbeamtin in ihrem eigenen Finanz- und Landwirtschaftsdepartement gehen. Details sind bisher keine bekannt, der Untersuchungsbericht ist unter Verschluss.
Die junge Politikerin, die aus Oberägeri im Kanton Zug stammt, steht politisch unter Druck. Ihre Unterstützer und Gegner decken sich mit Vorwürfen ein. Gerüchte machen die Runde. Klarheit soll es heute um 11 Uhr an der Medienkonferenz geben. Dittli hatte nach eigenen Angaben am Montag einen Zusammenbruch erlitten und war seither krankgeschrieben. Sie sagt, sie habe die Untersuchung selber gewünscht und initiiert. Die 32-Jährige wird an der Medienkonferenz mit dabei sein.
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