Newsticker zum WintereinbruchMit wenigen Ausnahmen frostiger Start ins WochenendePostzustellungen verlaufen wieder regulärBerner Trams nehmen Betrieb allmählich wieder auf
Hier lesen Sie alle Updates zum ersten Schnee des Winters und den Folgen für den Verkehr.
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Keine Schneeketten bei Bernmobil

Bernmobil ist nur begrenzt für winterliche Verhältnisse gerüstet. Die Tatsache, dass der Berner Verkehrsbetrieb «beim ersten Schneefall immer überrascht» werde, stiess bereits vor einem Jahr auf Kritik. Altstadtrat Alexander Feuz und andere SVP-Stadträte wollten in einer kleinen Anfrage wissen, warum Bernmobil keine Schneeketten montiert. Die Anschaffung von Schneeketten für alle 160 Bernmobil-Busse sei nach wie vor unverhältnismässig, entgegnete darauf Meyer, zumal in der Stadt nie über längere Zeit eine geschlossene Schneedecke liege. Ebenso der Berner Gemeinderat erachtete die Montage von Schneeketten an allen Bussen als zu «zeitaufwendig, platz- und personalintensiv».
Postauto: Schneeketten nur in höheren Lagen
Neben Bernmobil musste auch Postauto den Betrieb am Donnerstagabend früher einstellen, konnte diesen jedoch am Freitagmorgen mit durchschnittlichen Verspätungen von 20 Minuten wieder aufnehmen. Bern und Umgebung seien zusammen mit Zürich gestern die nationalen Hotspots gewesen, sagt Mediensprecherin Katharina Merkle. Wenn der restliche Verkehr stillstehe, komme auch das Postauto trotz guter Vorbereitung nicht weiter. Schneeketten montiert Postauto nur in höheren und steileren Lagen, aber auch schon Richtung Frienisberg.
Auch in Regionen wie dem Berner Oberland könne es jedoch zu Zwischenfällen kommen: Beispielsweise fuhr am Freitagvormittag in Beatenberg ein Auto in ein Postauto.
Ähnlich tönt es beim Regionalverkehr Bern-Solothurn (RBS). Am Donnerstagabend sowie Freitag kam es auf all dessen Buslinien zu Ausfällen und Verspätungen. «Auf Streckenabschnitten, wo es bergauf geht wie beispielsweise in Bolligen, können Schneeketten notwendig werden», schreibt Tanja Roth auf Anfrage. Laut der RBS-Mediensprecherin werden die Ketten zuerst an einem Reservefahrzeug in der Werkstatt montiert. Dieses komme dann nach Möglichkeit auf dem entsprechenden Streckenabschnitt zum Einsatz. (jak)
November-Schneerekorde dank Tief «Caetano»
Die starken Schneefälle haben an verschiedenen Orten in der Deutschschweiz zu einer Rekordschneedecke für November geführt. In Luzern wurden 42 Zentimeter Neuschnee gemessen, in Glarus 36 und in Zürich und Basel je 28 Zentimeter.
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All dies seien Novemberrekorde für die betroffenen Orte, teilte Meteoschweiz am Freitag mit. Gleich viel oder noch mehr Schnee – wenn auch nicht rekordmässig viel – gab es in Engelberg OW mit 42 Zentimetern, in Andermatt UR mit 45 Zentimetern und in Bosco Gurin im nordwestlichen Tessin mit 58 Zentimetern. Auch in Locarno TI schneite es: Am Freitagmorgen ergab die Messung dort 15 Zentimeter. Der Maximalwert wurde auf dem Jungfraujoch registriert, mit einer Windgeschwindigkeit von 198 Kilometern pro Stunde. (SDA)

Neun Armeeangehörige bei Unfall mit Reisecar verletzt
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Militärfahrzeug und einem Reisecar sind am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn A1 bei Kirchberg neun Insassen des Armeefahrzeugs verletzt worden, sechs von ihnen leicht.
Die Verletzten wurden mit Ambulanzen ins Spital gebracht, wie die Berner Kantonspolizei mitteilte. Die Insassen des Reisecars blieben unverletzt. (SDA)
Prekäre Strassenverhältnisse – Verkehrsunfälle in der ganzen Schweiz
Die starken Schneefälle in der Nacht auf Freitag haben in vielen Regionen der Schweiz zu Verkehrschaos und vielen Unfällen geführt. Hauptursache für die Unfälle waren laut den Kantonspolizeien der ungenügende Abstand zwischen den Fahrzeugen und die nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen. Auch die Tatsache, dass viele Fahrzeuge mit Sommerreifen unterwegs waren, habe zum Unfallgeschehen beigetragen.
Zürich
Im Kanton Zürich haben sich laut einem Sprecher der Kantonspolizei zwischen 18.00 Uhr am Donnerstag bis und 06.00 Uhr am Freitagmorgen 150 Unfälle ereignet. Nicht einberechnet sind die Stadt Zürich und die Stadt Winterthur. In der Regel blieb es dabei bei Beulen am Auto oder anderen Sachschäden. Bei rund einem halben Dutzend der gemeldeten Unfälle verletzten sich Personen unbestimmt.
In der Stadt Zürich kam es zu 18 Unfällen, wie ein Sprecher der Stadtpolizei berichtet. Verletzte gab es keine. In der Stadt Winterthur kam es zu drei kleineren Unfällen. Auch hier kam es nur zu Sachschäden.
Bern
Seit den einsetzenden Schneefällen am Donnerstagmittag haben sich im Kanton Bern bis am frühen Freitagmorgen rund 130 Verkehrsunfälle ereignet. In sechs Fällen wurden Personen verletzt, niemand von ihnen aber schwer. Um die 30 Unfälle ereigneten sich auf Autobahnen, wie eine Sprecherin der Berner Kantonspolizei auf Anfrage sagte.
Solothurn
Der erste Schneefall im Flachland hat auch auf den Solothurner Strassen zu zahlreichen Verkehrsunfällen und Verkehrsbehinderungen geführt. Bis zu diesem Zeitpunkt seien ihr rund 40 Verkehrsunfälle gemeldet worden. Grösstenteils handle es sich dabei um Selbstunfälle oder Kollisionen zwischen zwei Autos.
Aargau
Mehrheitlich blieb es im Aargau bei Blechschäden, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Die Staffelegg und weitere Bergstrecken waren über Nacht gesperrt.
Der erste von insgesamt 60 Unfällen sei gegen 16.00 Uhr bei der Notrufzentrale gemeldet worden. Wegen der anhaltenden Schneefälle sei der Feierabendverkehr auf vielen Hauptstrassen und der Autobahn zum Erliegen gekommen. Bis 21.00 Uhr seien zeitweise Unfallmeldungen im Minutentakt eingegangen, danach habe sich die Situation entspannt.
Graubünden
In Nordbünden ist es am Donnerstag zu rund zehn Verkehrsunfällen mit Sachschaden gekommen. Insbesondere auf der Nordrampe der San-Bernardino-Route sowie zwischen Tamins und Ilanz kam es gemäss der Polizei wegen Fahrzeugen ohne Winterausrüstung zu Verkehrsbehinderungen.
Thurgau
Im Kanton Thurgau haben sich seit dem Wintereinbrauch am Donnerstagabend rund 40 Verkehrsunfälle ereignet. Drei Personen wurden bei Unfällen verletzt. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Zahlreiche Verkehrsteilnehmer hätten auf den schneebedeckten Strassen die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verloren, teilte die Kantonspolizei Thurgau am Donnerstagmorgen mit.
Zug
Im Kanton Zug haben sich bis 24 Uhr ein halbes Dutzend Verkehrsunfälle ereignet. Mehrere Autos, die ins Schleudern kamen, waren mit Sommerreifen unterwegs. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Luzern
Im Kanton Luzern haben sich am Donnerstag auf den verschneiten Strassen rund 30 Unfälle ereignet. Meist blieb es bei Blechschäden, es wurden aber auch mehrere Personen leicht verletzt.
Wie die Luzerner Polizei am Freitag mitteilte, gingen bei ihr am Donnerstag ab 15 Uhr bis weit nach Mitternacht über 600 Notrufe ein. Darunter waren über 30 Verkehrsunfälle, bei denen es Sach- oder Personenschaden gab.
Glarus
Im Kanton Glarus ist es zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen zu zirka zehn Verkehrsunfällen gekommen. Eine Person wurde verletzt, ansonsten blieb es bei Sachschäden. Der Verkehr verlief gemäss der Polizei lange Zeit stockend und kam teilweise ganz zum Stillstand.
Appenzell Ausserrhoden
Am Donnerstagabend haben sich während des starken Schneefalls in Appenzell Ausserrhoden mehrere Verkehrsunfälle ereignet. Zwei Personen mussten mit Verletzungen ins Spital gebracht werden. (SDA)
Einige Verkehrsbetriebe nehmen Betrieb wieder auf
Die Winterdienste haben vielerorts im Flachland eine Nachtschicht hingelegt. Die Verkehrsbetriebe in Basel und Zürich nahmen den Betrieb teilweise wieder auf. Die SBB erwarteten am Freitagmorgen weiterhin Verspätungen und Zugausfälle.
Mehrere hundert Einsatzkräfte der SBB würden ihr Möglichstes tun, um kältebedingte Auswirkungen zu verhindern, teilten die SBB am frühen Freitagmorgen auf der Plattform X mit.
Grund für die Einschränkungen waren unter anderem Störungen an den Fahrleitungen und Fahrzeugen sowie vereiste Weichen. Das Bahnunternehmen arbeite mit Hochdruck daran, die Störungen so schnell wie möglich zu beheben, teilte ein SBB-Sprecher mit.
Langandauernde Schneefälle, überfrierende Nässe und anhaltende Kälteperioden mit tiefen Minustemperaturen sind laut dem Bahnunternehmen besonders anspruchsvoll fürs Rollmaterial. (SDA)

In Zürich kommt es zu einem Unterbruch zwischen Wipkingen und Oerlikon
Der Bahnverkehr zwischen Zürich Wipkingen und Zürich Oerlikon ist unterbrochen. Der Grund dafür ist eine technische Störung an der Bahnanlage. Betroffen ist die Linie S24. Reisende zwischen Zürich Wipkingen und Zürich HB benützen die Busse der Linie 46.
Prekäre Verhältnisse auf den Autobahnen im Raum Bern
Auch die Strassenverhältnisse im Privatverkehr sind am Freitagmorgen ungünstig bis gefährlich. Der TCS vermeldet auf seiner Webseite mehrere Standorte auf den Autobahnen in der Region Bern, wo Autofahrende mit schwierigen Fahrbedingungen, Staus und mitunter sogar mit mehreren querstehenenden Lastwagen rechnen müssen.
Im Überblick:
A1 zwischen Kriegsstetten und der Verzweigung Murten
A12 Freiburg – Bern zwischen Flamatt und der Verzweigung Weyermannshaus
A6 Biel – Bern zwischen der Verzweigung Brüggmoos und Verzweigung Schönbühl
Am Donnerstagabend war die Lage auf den Autobahnen im Raum Bern prekär. Laut Leserreporterinnen zog sich die Fahrt von Burgdorf nach Bern auf über drei Stunden, mehrere Lastwagen standen quer auf den Autobahnen, die Fahrban war rutschig. Auch bei Schönbühl standen Personen stundenlang im Stau.

Winterdienst der Stadt Bern im Dauereinsatz
Der Winterdienst der Stadt Bern ist seit Donnerstagnachmittag pausenlos im Einsatz, hatte aber vor allem während der abendlichen Hauptverkehrszeiten mit Problemen zu kämpfen: Der starke Schneefall während der Hauptverkehrszeit und die sich unmittelbar bildende Eisschicht führten dazu, dass nicht nur Bernmobil-Busse, sondern auch zahlreiche Personenwagen zum Stehen kamen – und ihrerseits die Räumungsfahrzeuge behinderten. Dies teilt die Stadt am Freitagmorgen mit.
Aktuell sind gut 100 Personen und rund 50 Fahrzeuge im Einsatz und seit Mitternacht vor allem damit beschäftigt, die Hauptverkehrs- und ÖV-Achsen zu räumen. Diese Verbindungen, die in enger Koordination mit Bernmobil geräumt werden, sind inzwischen gut befahrbar. In den Quartieren sind die Schneeräumungsarbeiten seit 4.30 Uhr im Gang – hier wird es aber aufgrund des langen und weit verzweigten Streckennetzes noch bis in den späteren Vormittag dauern, bis die Strassen geräumt sind. (law/pd)
Verkehrschaos in Basel – Trams fahren nicht
Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) haben auch am Freitagmorgen ihren Betrieb stark reduziert. Trams fahren gar nicht, Busse sporadisch. Das Unternehmen teilt auf der Social-Media-Plattform X mit, dass die starken Schneefälle am Donnerstagabend für vereiste oder eingefrorene Weichen gesorgt hätten, weiter gab es beschädigte Fahrleitungen und Strassen, die durch blockierte Autos nicht mehr passierbar seien. Seit kurz vor 21 Uhr am gestrigen Donnerstag fährt in Basel kein Tram mehr.
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Am Freitag konnten «dank dem grossen Einsatz diverser Einsatzkräfte der BVB und des Kantons Basel-Stadt zumindest der Busbetrieb am Morgen schritt- und teilweise wieder aufgenommen werden», teilen die BVB mit. Es gibt aber weiterhin grosse Störungen und unregelmässigen Betrieb auf diversen Bus-Linien. Die Linie 42 kann aktuell nicht bedient werden.
Der Trambetrieb kann aktuell noch nicht aufgenommen werden. Grund dafür sind unter anderem mit Schnee belastete Teile an der Oberleitung, die das Unterfahren mit dem Stromabnehmer verunmöglichen. Auf den Strassen sind abgebrochene Äste zu sehen. Viele Pendlerinnen und Pendler warten an den Haltestellen vergeblich auf ihr Tram.
Blaulichtorganisationen im Dauereinsatz
Der heftige Schneefall am Donnerstag hat die Blaulichtorganisationen im Kanton Basel-Stadt stark gefordert. Insbesondere der Feierabendverkehr war massiv beeinträchtigt, und die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Sanität waren bis spät am Abend im Einsatz. Insgesamt 20 Einsätze meldeten die Behörden alleine bis 22 Uhr. Weiter gab es Autounfälle mit Blechschäden und auf der A2 herrschte Chaos.
Einen ausführlichen Bericht über den Wintereinbruch in der Region Basel lesen Sie hier. (ith)
Bernmobil stellt Betrieb auf dem ganzen Stadtnetz ein
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Wegen prekärer Strassenverhältnisse fallen in Bern die Trams und auch die Busse am Freitagmorgen weiterhin aus. Das haben die städtischen Verkehrsbetreibe Bernmobil auf der Plattform X (ehemals Twitter) mitgeteilt.


Am frühen Morgen hiess es zunächst, dass der Trambetrieb noch nicht wieder aufgenommen werden kann. Mit Ausnahme der Linie 6 von Worb bis Bern. Beim Busbetrieb wolle man versuchen, nach Möglichkeit den Betrieb aufzunehmen

Rund eine Stunde später musste Bernmobil aufgeben: Der Busbetrieb auf dem Stadtnetz müsse wieder eingestellt werden, hiess es auf der Plattform X.
Beim Trambetrieb rechnet Bernmobil, dass er voraussichtlich gegen Mittag wieder aufgenommen werden kann.
Derweil warnt Aare Seeland Mobil (ASM) vor unregelmässigem Betrieb auf der Linie S11 zwischen Langenthal und Solothurn. (SDA)
Zürcher Verkehrsbetriebe nehmen Betrieb grösstenteils wieder auf
Die Zürcher Verkehrsbetriebe (VBZ) haben am Freitagmorgen den Betrieb grösstenteils und schrittweise wieder aufgenommen. Reisende sollen mit längeren Reisezeiten rechnen, sagte ein VBZ-Sprecher. Zunächst bleibe der Betrieb auf allen Linien infolge von Schnee und Eisglätte unregelmässig, sagte der Sprecher am frühen Morgen.
Besonders betroffen von den Auswirkungen des Schneefalls waren die Linien 33 und 751, wie aus einer Mitteilung hervorging. Die Verkehrsbetriebe Zürich hatten am Donnerstagabend den Busverkehr in Stadt und Agglomeration eingestellt. Die Tramlinien verkehrten nur unregelmässig. (SDA)
Einschränkungen bei der SBB und Bernmobil
Der anhaltende Schneefall führt weiterhin zu Einschränkungen bei der SBB. Grund dafür sind unter anderem Fahrleitungsstörungen, Fahrzeugstörungen oder vereiste Weichen. Verspätungen und Zugausfälle bleiben daher weiterhin möglich.
In Bern bleibt der Trambetrieb voraussichtlich bis Mittag eingestellt. Ausnahme Linie 6 Worb Dorf bis Bern Bahnhof ist in Betrieb.
120 Verkehrsunfälle im Kanton St. Gallen
Der Wintereinbruch vom Donnerstag hat im Kanton St. Gallen zu über 120 Verkehrsunfällen geführt – und dabei ist die Stadt St. Gallen nicht mitgerechnet. Bei sieben Unfällen wurden zehn Personen verletzt.

Die kantonale Notrufzentrale wurden während 12 Stunden 120 Unfälle gemeldet. Sie musste während des Abends verstärkt werden, wie die Kapo St. Gallen in einer Medienmitteilung schreibt.
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Bei einigen Autos wurde festgestellt, dass diese ohne Winterreifen unterwegs waren. Das Nichtanpassen der Geschwindigkeiten und ungenügender Abstand waren die Hauptursachen der Unfälle, schreibt die Polizei weiter.
Die Strassenverhältnisse sind auch am Freitagmorgen schwierig. (chk)
Busse in Basel fahren teilweise wieder
Die Basler Verkehrsbetriebe nehmen am Freitag den Betrieb von Bussen teilweise wieder auf. Die Trams in Basel fahren nach dem Wintereinbruch vorerst noch nicht, wie die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) am frühen Freitagmorgen mitteilten.
Grund dafür seien unter anderem mit schneebedeckte Teile der Fahrleitung, wie die BVB mitteilten. Es sei daher nicht möglich, die Leitung mit dem Stromabnehmer zu unterfahren.

Die Einsatzkräfte der BVB und des Kantons hätten nach Abklingen der Schneefälle nach Mitternacht alles unternommen, um den Tram- und Busbetrieb zumindest teilweise wieder aufzunehmen.
Auf verschiedenen Buslinien gebe es aber nach wie vor erhebliche Störungen und einen unregelmässigen Betrieb. Die Linie 42 kann laut Mitteilung nicht bedient werden. Die BVB baten die Bevölkerung um Geduld und Verständnis. (SDA)
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Flughafen Zürich erwartet keine grösseren Störungen
Der Flughafen Zürich hat wegen dem Schneefall der vergangenen Stunden am Freitag nicht mit grösseren Störungen gerechnet. Die Pisten waren zur Aufnahme des Betriebs um 06.00 Uhr bereit, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.
Der Winterdienst des Flughafens habe in der Nacht durchgearbeitet und unter anderem die Start- und Landebahnen geräumt, sagte der Sprecher am frühen Freitagmorgen. Abgesehen von zwei Flügen nach Amsterdam waren demnach keine Annullierungen bekannt.
Der erste Schnee hatte am Donnerstag neben dem Strassen-, und Schienenverkehr auch den Flugverkehr beeinträchtigt. Vor allem am frühen Abend mussten zahlreiche Flüge ab dem Flughafen Zürich annulliert werden, wie aus den Informationen auf der Flughafenwebsite hervorging. (SDA)
SDA/fem
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