Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Newsticker zum Wintereinbruch
Mit wenigen Ausnahmen frostiger Start ins Wochenende
Postzustellungen verlaufen wieder regulär
Berner Trams nehmen Betrieb allmählich wieder auf

Artikel zum Thema

Schnee, Schnee und nochmals Schnee: Die besten Fotos des Wintereinbruchs

Haben Sie die Pneus schon gewechselt? Ratgeber: Jetzt ist es Zeit für Winterreifen

Weiterhin Einschränkungen bei der SBB

Der anhaltende Schneefall führe weiterhin zu Einschränkungen im Bahnverkehr, schreibt die SBB auf X um 4.30 Uhr. Grund dafür seien unter anderem Fahrleitungsstörungen, Fahrzeugstörungen oder vereiste Weichen. «Verspätungen und Zugausfälle bleiben weiterhin möglich», heisst es.

Anspruchsvoll für Rollmaterial und Infrastruktur seien «insbesondere langandauernder Schneefall, überfrierende Nässe oder anhaltende Kälteperioden mit tiefen Minustemperaturen».

Die insgesamt mehreren hundert Mitarbeitenden des SBB-Winterdienstes täten ihr Möglichstes, um kältebedingte Auswirkungen für die Reisenden zu verhindern, schreibt die SBB weiter.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Stellenweise liegt über 20 Zentimeter Schnee im Flachland

Die Schneedecke ist in der Nacht auf Freitag im Flachland stellenweise auf über 20 Zentimeter angewachsen. Die Messstationen des Bundes in Zürich Fluntern und Binnigen BL registrierten um 02.00 Uhr beispielsweise 27 Zentimeter Schnee.

In Wädenswil ZH lag um 02.00 Uhr eine Schneedecke von 29 Zentimetern, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie (Meteoschweiz) auf der Onlineplattform X mitteilte

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Die Messstation in der Stadt St. Gallen registrierte 25 Zentimeter Schnee. In Zollikofen BE lagen zum Zeitpunkt der Messung 21 Zentimeter Schnee, wie die Messwerte auf der Webseite von Meteoschweiz zeigten.

Der Schneefall bis ins Flachland hatte am Donnerstag zu Störungen im Strassen-, Schienen-, und Flugverkehr geführt. Auch für Freitag rechnet die SBB mit Behinderungen, wie sie am späten Donnerstagabend mitteilte. Im Flachland dürfte es nach Prognose von Meteoschweiz am Freitag zu einzelnen Schneeschauern kommen. (SDA)

SBB rechnen auch am Freitag mit Störungen nach Schneefall

Die SBB waren am Donnerstagabend stark vom Schneefall betroffen – etwa durch Fahrleitungsstörungen, Fahrzeugstörungen oder vereiste Weichen. Sie rechnen auch für den Freitag noch mit Beeinträchtigungen und wollen um 04.30 Uhr wieder informieren.

Dies teilten die SBB kurz vor 23.00 Uhr mit. Man entschuldige sich bei den Kundinnen und Kunden für die Unannehmlichkeiten.

Die SBB setzten laut Mitteilung alles daran, die Störungen so schnell wie möglich zu beheben: «Die operativen Teams sind die ganze Nacht im Einsatz, um die Infrastruktur wiederherzustellen. Dennoch ist auch morgen mit Beeinträchtigungen zu rechnen.»

Wetterbedingte Störungen könnten trotz Vorbereitungen vorkommen, hiess es. Anspruchsvoll für Rollmaterial und Infrastruktur seien insbesondere langandauernder Schneefall, überfrierende Nässe oder anhaltende Kälteperioden mit tiefen Minustemperaturen.

Schneefall dürfte anhalten

Der Schneefall dürfte laut SRF Meteo weiter anhalten. Besonders in der Nordwestschweiz, im zentralen und östlichen Mittelland, den östlichen Voralpen sowie in den westlichen Alpen und Teilen des Wallis werden weitere starke Schneefälle erwartet. Im Jura, im westlichen Mittelland und in den Walliser Bergen werden zudem stürmische Winde erwartet. Oberhalb von 1400 Metern seien Windböen bis zu 150 Stundenkilometern möglich. (SDA)

Das Chaos auf den Strassen ist mit dem ersten Schnee vorprogrammiert.

Basler Verkehrs-Betriebe stellen den Betrieb ebenfalls ein

Auch in Basel liegt der Öffentliche Verkehr lahm. Wie die Basler Verkehrs-Betriebe schreiben, wird der Fahrbetrieb eingestellt. «Die starken Schneefälle der vergangenen Stunden haben auch in Basel starke Auswirkungen auf den Bus- und Trambetrieb. Auf Grund der sehr prekären Witterungsverhältnisse und den daraus entstehenden Auswirkungen auf den Strassen- und Schienenverkehr wird der ÖV-Betrieb ab sofort bis Betriebsschluss eingestellt.»

Die Weichen seien teilweise vereist, beziehungsweise eingefroren und können nicht mehr gestellt werden. «Dazu sind verschiedene Steigungen auf dem ganzen Streckennetz für die Busse nicht mehr befahrbar.» Diverse Strassen sind auf Grund von blockierten Autos nicht mehr passierbar.

Auf Grund der zu erwartenden weiteren Schneefällen bis Mitternacht sei zum jetzigen Zeitpunkt keine Voraussage möglich, wie und ob der Tram- und Busbetrieb morgen Freitag zu Betriebsbeginn wieder regulär aufgenommen werden könne. Morgen Freitag werde kommuniziert, in welcher Form der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.

Schnee fällt dick in Basel am Aeschenplatz, die Strassen sind mit Schnee bedeckt. Menschen stehen an einer beleuchteten Haltestelle, Gebäude im Hintergrund. Foto aufgenommen am 21. November 2024.

Die BVB schreiben, dass sie die aktuelle Situation bedauern. «Die BVB unternimmt alles, damit der ÖV-Betrieb so rasch wie möglich wieder aufgenommen werden kann.»

Bernmobil stellt den Betrieb ein

In der Region Bern müssen Busse und Trams vor dem Schnee kapitulieren: Wie Bernmobil mitteilt, wird der Betrieb auf dem gesamten Liniennetz für heute eingestellt.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Riesiges Chaos am Bahnhof Bern

Die Perrons am Berner Hauptbahnhof sind überfüllt, die Reisenden verwirrt und die SBB-App hoffnungslos überlastet: wer sich zurzeit auf der Heimreise befindet, braucht viel Geduld und eine hohe Frustrationstoleranz. Die Verspätungen sind gross, die Informationen spärlich. Züge werden an den Anzeigetafeln ein- und wieder ausgeblendet, die Abfahrtszeiten im Minutentakt nach hinten korrigiert.

Anzeigetafel mit Zugabfahrtszeiten in einem belebten Bahnhof, umgeben von Reisenden. Eine Uhr zeigt die aktuelle Zeit an.

Eine Stunde sei er jetzt zwischen den Geleisen hin- und hergerannt, um einen Zug nach Olten zu erwischen, berichtet etwa ein Reisender. Laut den SBB ist zwischen Olten und Bern ein Zug steckengeblieben und blockiert die Strecke. Auch auf vielen anderen Strecken meldet das SBB-Störungsportal Unterbrüche, und mit dem ganzen Durcheinander just zur Stosszeit dürfte auch noch eine Weile mit verlängerten Reisezeiten zu rechnen sein. (ske)

Der erste Schnee legte vielerorts den Verkehr lahm

Der erste Schneefall bis ins Flachland hat am Donnerstag in der Schweiz für Störungen auf den Strassen gesorgt. In den Städten Zürich und Bern musste der Busverkehr eingestellt werden. Am Gotthard konnten die Autos zeitweise nicht in Richtung Süden fahren.

Eine Frau schiebt ihr Fahrrad durch starken Schneefall an stehenden Autos im Lorrainequartier in Bern vorbei, November 2024.

Bereits am Donnerstagnachmittag mussten die Verkehrsbetriebe Bernmobil den Busbetrieb einstellen. Auch die Tramlinie 3 wurde ausser Betrieb genommen. Die übrigen Tramlinien verkehrten so gut wie möglich, wie Bernmobil-Mediensprecher Rolf Meyer der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Zur Stosszeit waren also viele Pendler gezwungen, zu Fuss zu gehen. Dass die Berner Busse bei starken Schneefällen an steileren Stellen Mühe haben und die Räder durchdrehen, kommt im Winter gelegentlich vor. An Donnerstag wurde der Busbetrieb auf dem ganzen Netz vorübergehend eingestellt. Dies auch aus Sicherheitsgründen.

Später gegen Abend folgte Zürich: Wegen Schnee- und Eisglätte stellten die Verkehrsbetriebe Zürich den Busverkehr in Stadt und Agglomeration ebenfalls ein. Die Tramlinien verkehren nur unregelmässig. Den Fahrgästen, die in der Nähe eines Stadtbahnhofs abreisen oder ankommen, wurde empfohlen, die S-Bahn zu benützen.

Kein Durchkommen am Gotthard

Auch andernorts sorgten schneebedeckte Fahrbahnen für Störungen. Laut dem TCS waren die Fahrbahnen auf der Strecke zwischen dem Gotthard-Tunnel und Biasca TI in beiden Richtungen schneebedeckt. Die Fahrbedingungen seien schwierig, hiess es. Es wurde empfohlen, Schneeketten zu montieren.

Kurz vor 15.00 Uhr musste der Verkehr auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden wegen des starken Schneefalls sowie den Schneeräumungsarbeiten angehalten werden, wie die Kantonspolizei Uri am Donnerstagabend in einer Mitteilung schrieb. Mittlerweile fliesse der Verkehr auf der A2 in Richtung Süden wieder.

Aufgrund der starken Schneefälle, insbesondere im Urner Oberland, sind gemäss der Kantonspolizei Uri mehrere Meldungen über steckengebliebene Fahrzeuge eingegangen. Die Urner Kantonsstrassen seien befahrbar. Der Streckenabschnitt von Meien bis Färnigen sei jedoch wegen Lawinengefahr seit 19 Uhr gesperrt.

Der Schneefall dürfte laut SRF Meteo weiter anhalten. Besonders in der Nordwestschweiz, im zentralen und östlichen Mittelland, den östlichen Voralpen sowie in den westlichen Alpen und Teilen des Wallis werden weitere starke Schneefälle erwartet. Im Jura, im westlichen Mittelland und in den Walliser Bergen werden zudem stürmische Winde erwartet. Oberhalb von 1400 Metern seien Windböen bis zu 150 Stundenkilometern möglich, heisst es weiter.

Die Menschen schützen sich vor dem Schnee in der Stadt Zürich.

St. Gallen oft am frühesten dran

Der erste messbare Schnee fällt im Flachland und in den tiefen Alpentälern durchschnittlich in der ersten Dezemberhälfte, wie es in einem Beitrag von Meteonews vom Donnerstag hiess. In St. Gallen kann es dagegen durchschnittlich schon am 11. November und in Chur am 25. November schneien. Eher später dran sind dagegen Genf und Lugano, wo im Mittel erst in der zweiten Dezemberhälfte Schnee fällt.

Den frühsten Schneefall seit Messbeginn verzeichnet der Kanton Luzern. 1936 schneite es dort schon am 7. Oktober. (SDA)

Zahlreiche annullierte Flüge in Kloten

Tief «Caetano» fordert den Flughafen Zürich heraus. Zwar hielten sich die Verspätungen am frühen Abend im Rahmen. Es wurden aber gleich mehrere Flüge annulliert. So die Swiss-Maschinen nach Berlin, Brüssel, Genf (geplante Durchführung durch Helvetic), Birmingham, Amsterdam, Mailand (geplante Durchführung durch Baltic), Barcelona, Stuttgart, Hamburg, London Heathrow (geplante Durchführung durch Helvetic) und München.

Schnee und dichter Nebel am Flughafen Kloten.

Diese Flüge hätten Zürich zwischen 16.25 Uhr und 19.05 Uhr verlassen sollen. Die entsprechenden Rückflüge mussten selbstredend ebenfalls gestrichen werden. Auch Air France aus Paris, Lufthansa aus Frankfurt und Finnair aus Helsinki strichen Flüge.

Am Flughafen setzt der Schneefall im Verlauf des Nachmittags ein. Zeitweise war der Nebel so dicht, dass kaum mehr etwas zu sehen war. Ob alle Annullationen auf das Wetter zurückzuführen sind, ist noch unklar. Eine Anfrage bei der Swiss ist hängig. (mrl)

Zürcher Weihnachtsbeleuchtung Lucy im Schneetreiben

Mitten im Schneegestöber ging an der Zürcher Bahnhofstrasse die Weihnachtsbeleuchtung Lucy in Betrieb.

Snowboard statt Bus

Während die Busse in Bern vor Schnee und Glätte kapitulieren müssen, nutzt ein Mann die Gunst der Stunde und fährt die Monbijoustrasse eben mit dem Snowboard hinunter.

Mitten im Schneechaos: SBB-App vorübergehend nicht verfügbar

Während die Züge auf den Schienen mit dem Neuschnee zu kämpfen haben und es fast schweizweit zu immer schwierigeren Strassenverhältnissen kommt, funktionierte die SBB-App vorübergehend nicht mehr.

Menschenmenge am zugigen Bahnhof unter einer überdachten Plattform.

Offenbar handelte es sich dabei um ein Server-Problem, wie der Fehlercode NTW-504 hinwies. (sme)

Schwierige Strassenverhältnisse in Zürich – Busbetrieb eingestellt

Wegen des intensiven Schneefalls werden die Strassenverhältnisse in Zürich immer schwieriger. Der Busbetrieb der VBZ im Stadtgebiet und im Limmattal wird deswegen vorübergehend eingestellt, wie die VBZ meldet. Diverse Tramlinien verkehren zudem in unregelmässigen Zeitabständen. Das ganze Tramnetz soll aber trotz des Schneefalls weiterhin in Betrieb bleiben. (sme)

Schneeräumfahrzeuge räumen eine verschneite Strasse in der Stadt bei Nacht. Lichter beleuchten die Strasse während des Schneefalls.
Zwei Personen arbeiten an einer Strassenbahn im Schnee, umgeben von nächtlicher Stadtbeleuchtung.
Menschen warten bei Schneefall an einer beleuchteten Strassenbahnhaltestelle.
Weisse Einkaufsmeile: Zwei Personen mit einem Schirm durch den Schnee an der Bahnhofsstrasse.
Fahrradfahrer bei starkem Schneefall auf schneebedeckter Strasse, umgeben von Autos mit eingeschaltetem Licht im dichten Verkehr.
Schneebedeckte Stadtstrasse bei Nacht mit Fussgängern, Autos und Strassenlaternen. Fussabdrücke im Schnee sichtbar.
Autos fahren bei starkem Schneefall und schlechter Sicht auf einer Strasse mit Strassenlaternen.

Stau auf der A1 zwischen Bern und Zürich – A2 beim Gotthard vorübergehend gesperrt

Der erste Schneefall bis ins Flachland hat am Donnerstag in der Schweiz für Störungen auf den Strassen gesorgt. Schneebedeckte Fahrbahnen sorgten unter anderem auf der Autobahn A2 zwischen Amsteg und dem Gotthard-Tunnel für Probleme. Auf der A1 herrscht zwischen Bern und Zürich fast durchgehend Stau.

Autos fahren auf schneebedeckter Autobahn bei Bern am 21. November 2024, dichte Schneedecke und verschwommene Lichter sichtbar.

Laut dem TCS waren die Fahrbahnen auf der Strecke zwischen dem Gotthard-Tunnel und Biasca in beiden Richtungen schneebedeckt. Die Fahrbedingungen seien schwierig, hiess es. Es wurde empfohlen, Schneeketten zu montieren. Wegen eines querstehenden LKWs ist der Abschnitt der A2 zwischen Amsteg und Gotthard-Tunnel vorübergehend gesperrt. Ebenso der Abschnitt zwischen Egerkingen und Sissach wegen Schneeglätte.

Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.

An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.

Der Schneefall dürfte laut SRF Meteo weiter anhalten. Besonders in der Nordwestschweiz, im zentralen und östlichen Mittelland, den östlichen Voralpen sowie in den westlichen Alpen und Teilen des Wallis werden weitere starke Schneefälle erwartet. Im Jura, im westlichen Mittelland und in den Walliser Bergen werden zudem stürmische Winde erwartet. Oberhalb von 1400 Metern seien Windböen bis zu 150 Stundenkilometern möglich, heisst es weiter.

Zahlreiche Unfälle auf schneebedeckten Strassen im Kanton Bern

Auf den schneebedeckten Strassen ist es am Donnerstagnachmittag im Kanton Bern zu zahlreichen Unfällen gekommen. In vielen Fällen dürfte es sich um Blechschaden gehandelt haben. Ob es auch gravierende Unfälle gab, war am Donnerstagnachmittag noch offen.

In der Region Bern wurden zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr insgesamt 14 Unfälle gezählt, wie ein Sprecher der Berner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Im Berner Oberland waren es 12, in der Region Mittelland, Emmental und Oberaargau ebenfalls 12 und im Seeland und Berner Jura 9.

Auch im Bahnhof Bern kam es zu Verkehrseinschränkungen wegen des witterungsbedingten Schienenzustands, wie Railinfo mitteilte. Es sei mit Verspätungen zu rechnen.

St. Gallen oft am frühesten dran

Der erste messbare Schnee fällt im Flachland und in den tiefen Alpentäler durchschnittlich in der ersten Dezemberhälfte, wie es in einem Beitrag von Meteonews vom Donnerstag hiess. In St. Gallen kann es dagegen durchschnittlich schon am 11. November und in Chur am 25. November schneien. Eher später dran sind dagegen Genf und Lugano, wo im Mittel erst in der zweiten Dezemberhälfte Schnee fällt.

Den frühsten Schneefall seit Messbeginn verzeichnet der Kanton Luzern. 1936 schneite es dort schon am 7. Oktober. (SDA)

ÖV-Chaos in der Stadt Bern: Busse fahren nicht mehr

Wegen des Schneefalls am Donnerstagnachmittag mussten die Verkehrsbetriebe Bernmobil den Busbetrieb einstellen. Auch die Tramlinie 3 wurde ausser Betrieb genommen. Die übrigen Tramlinien verkehrten so gut wie möglich, wie Bernmobil-Mediensprecher Rolf Meyer der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Im Monbijou fährt gar nichts mehr.

Zur Stosszeit waren also viele Pendler gezwungen, zu Fuss zu gehen, wie ein Augenzeuge berichtete. Zu Unfällen und Blechschäden konnte Meyer am späten Nachmittag noch nichts sagen, die Lage sei noch zu unübersichtlich. Bei den Verkehrsbetrieben hofft man nun auf den Winterdienst der Stadt, damit die Strassen so rasch wie möglich geräumt werden.

Winter Schnee, ÖV Probleme und Verkehrsstau am 21.11.2024 in Bern. Foto: Raphael Moser / Tamedia AG
Winter Schnee, Bernmobil Tram und Bus am 21.11.2024 in Bern. Foto: Raphael Moser / Tamedia AG

Dass die Berner Busse bei starken Schneefällen an steileren Stellen Mühe haben und die Räder durchdrehen, kommt im Winter gelegentlich vor. An Donnerstag wurde der Busbetrieb auf dem ganzen Netz vorübergehend eingestellt. Dies auch aus Sicherheitsgründen.

Am steilen Aargauerstalden stecken mehrere Autos fest.

Am Donnerstagnachmittag setzte in Bern der erste richtige Schneefall der Saison ein. (SDA)

Zunehmend dichter Schneefall in Zürich

Der Schneefall hat sich auf den Abend hin intensiviert und setzt sich auch in den Strassen von Zürich ab. Besonders in den Abendstunden ist in den betroffenen Regionen mit zeitweise starkem Schneefall in wenigen Stunden und einer raschen Akkumulation der Schneedecke zu rechnen, wie MeteoSchweiz schreibt. (sme)

Dichter Schneefall über einer Flusslandschaft mit Gebäuden im Hintergrund, verschwommene Schneeflocken im Vordergrund.
Person hält einen weissen Regenschirm im Schneefall, vor einer historischen Kirche beleuchtet im Hintergrund.
Touristen in Zürich stehen im Schnee vor dem Grossmünster und fotografieren die Szene mit Regenschirmen.
Ein Servicemitarbeiter des Gasthofs Falken in Zürich hängt trotz Schneefalls Lichterketten an Tannenbäume auf der Restaurantterrasse auf.

SDA/fem