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Nach Erdbeben
Militärjunta in Myanmar ruft vorübergehende Waffenruhe aus

Russischer Rettungshelfer und Suchhund suchen nach dem Erdbeben in Myanmar in den Trümmern eines Gebäudes in Mandalay nach Überlebenden.
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Die Militärregierung von Myanmar hat eine Waffenruhe im Bürgerkrieg bis zum 22. April erklärt. Dadurch solle die Erdbebenhilfe erleichtert werden, erklärte das Oberkommando des Militärs am Mittwoch dem Staatsfernsehen zufolge. Zuvor hatten bereits bewaffnete Gruppen, die gegen die Militärjunta kämpfen, einseitige Waffenstillstände ausgerufen.

Im Staatsfernsehen hiess es, bewaffnete ethnische Gruppen und lokale Milizen müssten von Angriffen auf staatliche Sicherheitskräfte und Militärstützpunkte absehen. Sie dürften sich nicht organisieren, Kräfte sammeln oder ihr Territorium ausdehnen. Sollten sie sich nicht an diese Bedingungen halten, werde die Armee die notwendigen Massnahmen ergreifen.

Über 3000 Tote in Myanmar

Die Zahl der Toten und Verletzten nach dem Erdbeben in Myanmar ist weiter gestiegen. Die Zahl der Toten liege nach weiteren Funden der Such- und Rettungsteams nun bei 3085, die der Verletzten bei 4715, teilte die Militärregierung am Donnerstag mit. 341 Menschen würden noch vermisst.

Lokale Medien nannten teils noch höhere Zahlen. Angesichts ausgefallener Kommunikationsnetze und schwer erreichbarer Gebiete gingen Beobachter davon aus, dass auch die offiziellen Opferzahlen weiter steigen.

DPA/euc