AboErdbeben in MyanmarDie Menschen glauben, der Juntachef werde von höheren Kräften für seine Untaten bestraft
Myanmars Machthaber Min Aung Hlaing kämpft gegen Rebellengruppen im Land. Und nun auch gegen den Glauben im Volk, die Naturkatastrophe könnte ein Zeichen gewesen sein.

Wurde er von einer strafenden Naturgewalt blossgestellt? Auch Myanmars Machthaber Min Aung Hlaing soll im Glauben an schlechte Omen verhaftet sein.
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In Kürze:
- Für die Bevölkerung in Myanmar liegt es nahe, das Erdbeben als Zeichen der Strafe für die Übeltaten der Junta und deren Anführer zu lesen.
- Um seinen Ruf und seine Machtposition zu retten, gibt sich Min Aung Hlaing jetzt als Wohltäter, der die Not im Land lindert.
- Dass seine Strategie aufgeht, ist unwahrscheinlich, da die Junta überhaupt nicht vorbereitet ist auf eine Katastrophe dieses Ausmasses.