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Meinung

AboBadrans #Korrigendum
Vom Schmücken mit falschen Federn

Schmiedeten ein Gesetz, das SP-Nationalrat Roger Nordmann längst vorgezeichnet hatte: Ruedi Noser (FDP, l.) und Beat Rieder (Mitte).
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Mehrheiten beschaffen zu können für etwas, von dessen Richtigkeit und Wichtigkeit man überzeugt ist, gehört zu den Glücksmomenten in der Politik. Achtung, Spoiler-Alarm: Dazu muss man manchmal zu einer weitverbreiteten Methode greifen. Man reicht einen Vorstoss oder einen Antrag nicht selbst ein, sondern gibt ihn jemandem aus einer anderen Partei. Diese Taktik wird eher von links angewendet, da unsere Anliegen oft allein deshalb reflexartig abgelehnt werden, weil sie von links kommen. Ein Absenderproblem eben. Aber auch Mitte-rechts muss manchmal so vorgehen, wenn es beispielsweise um Verschärfungen des Arbeitsrechts geht oder um Verbesserungen bei sozialen Anliegen. Natürlich bindet man das den Journalisten nicht auf die Nase. Obwohl man dabei andere mit falschen Federn schmückt. Das macht nichts. Im Gegenteil: Man freut sich still und leise, etwas bewirkt zu haben.

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