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Beinahe-Kollision in den USA
Privatjet kreuzt plötzlich Landebahn von Boeing 737 – Pilot bleibt ruhig und startet durch

Der Pilot der Southwest Airlines konnte durchstarten und so eine Kollision verhindern.
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Am Midway International Airport bei Chicago ist es am Dienstagmorgen zu einer Beinahe-Kollision zwischen einer aus Omaha kommenden Maschine der Southwest Airlines und einem Privatflugzeug der Firma Flexjet gekommen.

Wie aus einem Mitschnitt der Kommunikation des Towers mit den Piloten der beiden Jets hervorgeht, rollte die private Maschine, eine Bombardier Challenger 350 auf dem Weg nach Knoxville, entgegen den Anweisungen der Flugverkehrskontrolle über den Runway 31C, wo gerade die Boeing 737 der Southwest Airlines zur Landung ansetzte.

Der Pilot des Southwest-Flugs mit der Nummer 2504 bemerkte das Hindernis auf seiner Landebahn und startete durch. Er bewies dabei Nervenstärke, wie die Aufnahme aus dem Tower zeigt. Mit ruhiger Stimme gab er bekannt: «Wir weichen aus.»

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Die Boeing stieg nach dem Beinahe-Zusammenstoss auf eine Höhe von 3000 Fuss. Dann erlaubte sich der Pilot die Frage: «Tower, wie konnte das passieren?». Er landete das Flugzeug anschliessend ohne Probleme bei einem zweiten Versuch. Gegenüber dem Fernsehsender WOWT sagten Passagiere später, die Crew habe die Situation souverän bewältigt.

Wie es zu der gefährlichen Situation in Chicago kommen konnte, wird nun von der US-Luftfahrtbehörde FAA und dem National Transportation Safety Board untersucht. US-Verkehrsminister Sean Duffy sagte in einer Erklärung auf X, es sei unerlässlich, dass Piloten den Anweisungen der Fluglotsen Folge leisteten. «Wenn sie das nicht tun, wird ihnen die Lizenz entzogen.»

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Wie CNN berichtet, war der Vorfall am Midway International Airport nicht die einzige gefährliche Situation am Dienstag in der US-Luftfahrt. 90 Minuten zuvor musste ein Flugzeug der American Airlines eine Landung am Ronald Reagan National Airport in Washington abbrechen, weil es einer vorher abgehobenen Maschine zu nahe kam.

Die beiden Ereignisse kommen zu einem Zeitpunkt, in dem die Flugsicherheit in den USA vermehrt thematisiert wird. Ende Januar war eine Passagiermaschine der American Airlines in Washington mit einem Militärhelikopter zusammengestossen. Die 64 Menschen an Bord des Flugzeuges und die 3 Insassen des Helikopters kamen ums Leben. Auch in Philadelphia und Alaska kam es zu Abstürzen mit Todesopfern.