Verkehr in ZürichEs kommt Bewegung in die Planung der Rosengartenachse
Der Stadtrat beantragt für die Umgestaltung der Rosengartenachse einen Baukredit von 3.89 Millionen Franken. Baubeginn ist voraussichtlich ab Sommer 2026.

Der Zürcher Stadtrat plant auf der Rosengartenstrasse und der Bucheggstrasse zwei ebenerdige, behindertengerechte Querungen für den Fuss- und Veloverkehr. Geplant sind lichtsignalgeregelte Fussgängerstreifen und Veloquerungen auf der Höhe der Lehen- und der Wibichstrasse, teilt der Stadtrat mit. Die bestehenden Unterführungen bleiben erhalten.
Im Projekt sind zudem Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr geplant. Mit Staudetektoren, abgestimmter Lichtsignalsteuerung und Busschleusen sollen die Fahrplanstabilität der Linienbusse verbessern und gleichzeitig dem motorisierten Verkehr mehrheitlich eine grüne Welle ermöglichen, heisst es in der Mitteilung weiter.
Baubeginn ab Sommer 2026 geplant
Bei der kantonalen Abstimmung im Februar 2020 wurde die Vorlage für ein Rosengartentram und einen Rosengartentunnel deutlich abgelehnt. Nach dem Nein wurde der Stadtrat vom Gemeinderat aufgefordert, eine neue Planung für die Rosengarten- und Bucheggstrasse zu entwickeln, um den Verkehr in der Rosengartenachse zu entlasten. Einsprachen haben das Projekt zunächst verzögert – sie wurden jedoch abgewiesen. Der Stadtrat beantragt dem Gemeinderat die Ausgaben für den Baukredit in der Höhe von 3.89 Millionen Franken. Baubeginn ist frühestens ab Sommer 2026 möglich.
far
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