AboKünstliche IntelligenzZürcher Firma erklärt teures Rubens-Gemälde für unecht
Die Software des Start-ups Art Recognition erkennt in wenigen Minuten, ob Kunstwerke echt oder gefälscht sind.

Plötzlich gilt das Gemälde «Samson und Delilah» von Peter Paul Rubens, das die National Gallery in London 1980 für einen Rekordpreis ersteigert hat, nicht mehr als echt. Kunsthistorikerinnen und Kunsthistoriker ziehen die Authentizität des Gemäldes schon lange in Zweifel. Nun bekommen sie Unterstützung: Das Zürcher Start-up Art Recognition, das Bilder mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI) auf ihre Echtheit prüft, analysierte das Bild und hält es mit einer Wahrscheinlichkeit von 91 Prozent für unecht, also nicht vom Künstler selbst.