AboReptilien-Pirsch am ZürichseeUnd plötzlich sind 15 Schlangen da
Entlang des Seedamms von Rapperswil fühlen sich die Würfelnattern besonders wohl. Selbst wenn viele Leute dort picknicken. Ein Reptilienfachmann sagt, wie man die gut getarnten Tiere erkennt. Und warum sie manchmal bestialisch stinken.

Da, eine Schlange! Zusammengerollt liegt sie zwischen den Steinbrocken am Ufer des Zürichsees und lässt sich von den letzten Sonnenstrahlen des Tages wärmen. Grau-schwarze Schlange auf grau-schwarzem Stein – wir allein hätten sie wohl kaum entdeckt. Aber unser Begleiter hat ein Auge dafür, keine Eidechse und schon gar keine Schlange entgeht seinem geübten Blick. Manuel Frei (36) ist Herpetologe, er befasst sich berufshalber mit Reptilien, Amphibien und deren Lebensraum.