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Sein Foto ging viral
Trauernder türkischer Vater erhält Hilfsangebote aus der ganzen Welt

Mesut Hancer zeigt das Bild eines Malers, das ihn mit seiner verstorbenen Tochter Irmak zeigt.

Das Foto von Mesut Hancer, der nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei die Hand seiner toten und unter Trümmern begrabenen Tochter Irmak festhielt, ging um die Welt. Fast drei Wochen nach der Katastrophe hat der AFP-Fotograf Adem Altan, der die bewegende Szene dokumentierte, den Vater in der türkischen Hauptstadt Ankara wiedergetroffen. Die Anteilnahme ist riesig, Hancers Familie hat Hilfsangebote aus aller Welt erhalten.

Hancer hat seine zerstörte Heimatstadt Kahramanmaras im Südosten der Türkei mittlerweile verlassen und ist zusammen mit seiner Frau und seinen drei noch lebenden Kindern nach Ankara gezogen. «Ich habe auch meine Mutter, meine Brüder und meine Neffen bei dem Erdbeben verloren», erzählt Hancer. «Aber sein Kind zu beerdigen, ist damit nicht zu vergleichen. Es ist ein unbeschreiblicher Schmerz.» Trotz der Trauer versucht die Familie, sich in Ankara ein neues Leben aufzubauen – auch mit Hilfe etlicher Unterstützer, denen das Foto zu Herzen gegangen ist.

Dieses Foto rührte Menschen auf der ganzen Welt: Der trauernde Mesut Hancer hält die Hand seiner beim Erdbeben verschütteten Tochter Irmak,

Das Bild des trauernden Vaters, der in einer grellorangen Jacke auf den Trümmern eines Hauses kauerte und die aus dem Schutt ragende Hand seiner 15-jährigen Tochter trotz eisiger Kälte nicht losliess, wurde nach dem Beben zu einem Symbol für das Leid der Opfer. Zeitungen aus aller Welt druckten das Bild auf der Titelseite, im Internet wurde es millionenfach angeklickt.

Menschen aus aller Welt nahmen Anteil am Schicksal der Familie und wollten helfen, wie Hancer berichtet. Ein Geschäftsmann aus Ankara, dem ein privater Fernsehsender gehört, hat der Familie eine Wohnung und dem ehemaligen Bäcker Hancer eine Anstellung in der Verwaltung des Senders besorgt. Im neuen Wohnzimmer der Hancers hängt ein Bild, das Irmak als Engel neben ihrem Vater zeigt – ein Künstler hat es der Familie geschenkt.

AFP