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Mexikanischer Schiedsrichter
Er fragt Messi nach einem Autogramm – und wird für ein halbes Jahr gesperrt

Lionel Messi von Inter Miami CF im Zweikampf mit Memo Rodríguez von Sporting KC während der Concacaf Champions Cup Runde Eins in Kansas City am 19. Februar 2025.

Eine Unterschrift von Lionel Messi ist der Traum vieler Fussballfans. Fragt ein Referee danach, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Marco Antonio Ortiz Nava kann davon nun ein Lied singen.

Der mexikanische Schiedsrichter leitete am 19. Februar das Hinspiel im Concacaf-Champions-Cup zwischen Kansas City und Inter Miami (0:1). Torschütze war Messi, wer sonst? Nach dem Schlusspfiff bat Ortiz Nava den argentinischen Weltmeister noch auf dem Platz um ein Autogramm. Es sei für ein Familienmitglied. Messi schien dem Wunsch nachkommen zu wollen und nickte.

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Entspricht nicht dem «Verhaltenskodex»

Kein Nicken fand das Anliegen beim Verband Concacaf, der für Spiele in Nord-, Zentralamerika und der Karibik zuständig ist. Als Organisator des Champions-Cup meinte dieser, dass das Verhalten des Referees «nicht mit dem Verhaltenskodex der Konföderation für Schiedsrichter übereinstimmt».

Der Verband verknurrte Ortiz Nava deshalb zu einer sechsmonatigen Sperre. Er habe seinen Fehler eingestanden und sich für den Vorfall entschuldigt. Die Sperre gilt aber nur für den Champions-Cup. In der mexikanischen Liga darf der 36-jährige Schiedsrichter weiter Spiele leiten.

Und Messi? Der steht mit Inter Miami mittlerweile im Achtelfinal des Champions-Cup. Beim 3:1-Sieg im Rückspiel erzielte er den ersten Treffer.

heg