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Techmilliardär bleibt vorerst
Vance dementiert Rücktritt von Musk und macht ihm eine Freundschaftserklärung

US-Präsident Donald Trump und Elon Musk verlassen das Oval Office in Richtung Mar-a-Lago, während Vizepräsident JD Vance in die entgegengesetzte Richtung geht. 14. März 2025.
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US-Vizepräsident J. D. Vance hat Berichte über ein baldiges Ende der Rolle von Techmilliardär Elon Musk im Weissen Haus entschieden zurückgewiesen. Entsprechende Berichte seien falsch, sagte Vance im Sender Fox News. Musk sei gekommen, um die riesige Bürokratie zu bekämpfen. «Und wir haben gesagt, dass das etwa sechs Monate dauern wird, und genau dafür hat sich Elon verpflichtet. Aber natürlich wird er auch weiterhin als Berater zur Verfügung stehen», sagte Vance. 

In einem «Politico»-Bericht hiess es, dass Musk plane, Ende Mai oder Anfang Juni zurückzutreten. Vance deutet jetzt an, dass der Milliardär etwas länger bleibe. Musk, der Dauergast im Weissen Haus, dürfte der US-Regierung eigentlich nur 130 Tage zur Verfügung stehen.

Musk hat offiziell nur 130 Tage

Das gilt zumindest für «besondere Regierungsangestellte», ein Sonderstatus, den Musk geniesst. Unter diesem arbeitete der Milliardär bisher mit der Trump-Regierung zusammen. Er befreit ihn vorübergehend von einigen Ethik- und Interessenkonfliktregeln, gilt aber nur 130 Tage in einem Zeitraum von 365 Tagen. Der Status als «besonderer Regierungsangestellter» ist so konzipiert, dass Fachleute ihr Wissen und ihre Fähigkeiten der Regierung zur Verfügung stellen können, ohne dass sie dauerhaft auf ihre privaten oder geschäftlichen Tätigkeiten verzichten müssen.

Während sich die Gerüchte über einen möglichen Musk-Rückzug halten, geht der weiter seiner Arbeit nach. Der inzwischen zu immensem Einfluss gelangte Milliardär durchforstet mit dem an das Weisse Haus angegliederten «Department of Government Efficiency» (Doge) alle Ministerien und Behörden, die seitdem Zehntausende Mitarbeiter entlassen haben. Viele Proteste in den USA richten sich deshalb gegen Musk. 

Elon Musk bleibt Vances und Trumps Freund 

Doge habe laut J. D. Vance noch Arbeit vor sich, diese werde auch nach Musks Weggang weitergehen. Er sagt aber auch: «Elon wird ein Freund und Berater bleiben, sowohl von mir als auch vom Präsidenten.»

Das Magazin «Politico» und der Sender ABC News hatten unter Berufung auf Insider berichtet, Präsident Donald Trump habe angedeutet, dass Musk möglicherweise bald eine geringere Rolle in seiner Regierung spielen könnte. Zwar sei Trump weiterhin mit Musks Arbeit zufrieden, berichtete «Politico». Dennoch hätten sich die beiden in den vergangenen Tagen darauf verständigt, dass es für den Unternehmer «bald an der Zeit» sei, sich wieder stärker seinen Firmen zu widmen – und künftig nur noch eine unterstützende Rolle einzunehmen. 

Trump hatte zuvor öffentlich erklärt, Musk wolle «irgendwann» zu seinen Unternehmen zurückkehren. «Er will es», so Trump. «Ich würde ihn so lange behalten, wie ich ihn behalten kann.» Wie lange das letztendlich ist, scheint noch niemand so genau zu wissen.

DPA/euc