Neue Studie aus JapanKatzen haben einen tiefgründigeren Verstand als angenommen
Eine Studie belegt angeblich, was Katzenfreunde längst wussten: Einem Stubentiger ist seine Besitzerin gar nicht egal. Er verfolgt sogar ihre Bewegungen im Haus.
Ein Thema spaltet die Menschheit. Scheinbar unversöhnlich stehen sich zwei Lager gegenüber. Der Riss geht durch Familien, Freundeskreise, Partnerschaften.
Nein, es handelt sich nicht um das leidige Thema Coronavirus. Sondern es geht um die Frage: Katze oder Hund?
Hundeliebhaber führen gerne an, dass der Hund des Menschen Freund sei, mit seinem treuen Wesen und seiner Hörigkeit, während die Katze sich weg ducke, wenn der Halter Nähe brauche, sowie eigensinnig und arrogant sei, kurz: sich einen feuchten Katzenkot für ihr Herrchen oder Frauchen interessiere.
Abgesehen davon, dass es nur schwer nachvollziehbar ist, wie jemand ein Freund sein kann, wenn er einen dazu zwingt, bei jedem Wetter mindestens zweimal am Tag rauszugehen, und einem seine Hinterlassenschaften darm warm zum Aufsammeln serviert, gibt es nun neue Erkenntnisse: Einer Katze ist ihre Besitzerin überhaupt nicht egal. Sie weiss in jedem Moment ziemlich genau, wo sie sich im Haus aufhält, auch wenn sie Frauchen gerade nicht sieht. Das hat ein japanisches Forscherteam herausgefunden.
«Diese Studie zeigt, dass Katzen den Standort ihrer Besitzer anhand deren Stimme mental bestimmen können», sagte Saho Takagi, einer der Autoren von der Universität von Kyoto, dem britischen «Guardian» und schliesst daraus die Erkenntnis: «Katzen können einen tiefsinnigeren Verstand haben, als man denkt.»
Der hartgesottene Hundefreund mag nun listenweise Studien anführen über die angebliche Intelligenz des Hundes. Das steht ihm selbstverständlich frei. Den Katzen sind solche Hundestudien ziemlich egal.
red/fal
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