Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Schlag gegen Darknet-Plattform
Grosses Pädophilen-Netzwerk ausgehoben – 79 Festnahmen

Ein Hacker tippt auf einer Laptop-Tastatur an einem Schreibtisch in dunkel beleuchteter Umgebung.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
BotTalk

Ermittler aus mehr als 30 Ländern haben nach Angaben von Europol ein riesiges Pädophilen-Netzwerk mit fast zwei Millionen Nutzern weltweit ausgehoben. 79 Menschen seien festgenommen worden, teilte Europol mit. Die internationale Aktion wurde unter Leitung des bayerischen Landeskriminalamtes durchgeführt, die Plattform Kidflix vom Netz genommen worden.

Nach Darstellung von Europol geht es um eine der grössten Pädophilen-Plattformen weltweit. Demnach soll es sich auch um den bisher grössten Einsatz gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern in Europa handeln.

Tausende Videos und etwa 1400 Verdächtige weltweit

Die Server der Plattform mit zu dem Zeitpunkt über 70’000 Videos war den Angaben zufolge Anfang März von deutschen und niederländischen Behörden geschlossen worden. Weltweit seien etwa 1400 Verdächtige identifiziert worden. Die 79 Festgenommen stünden nicht nur unter dem Verdacht, Videos von sexuellem Missbrauch von Kindern angeschaut oder heruntergeladen zu haben. Einige von ihnen würden auch des aktiven Missbrauchs verdächtigt. 

Die Ermittlungen hatten 2022 begonnen. Vom 10. bis 23. März hatten die Ermittler zugegriffen, den Angaben zufolge waren Tausende elektronische Apparate und insgesamt über 91’000 Videos beschlagnahmt worden.

Plattform von Cyberkriminellen eingerichtet

Kidflix war nach Angaben von Europol 2021 von Cyberkriminellen errichtet worden und wurde den Angaben zufolge eine der populärsten Plattformen für Pädophile. Über Kidflix konnten Nutzer gegen Bezahlung Videos, die sexuellen Missbrauch von Kindern zeigen, laden und auch streamen.

DPA/oli