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Basel mit viel Mühe weiter
Promotion-Ligist Biel kegelt Lugano aus dem Cup

Omer Dzonlagic vom FC Biel jubelt nach dem Sieg im Viertelfinale des Schweizer Cups gegen FC Lugano, Biel, 26. Februar 2025.

Der FC Biel sorgt gegen FC Lugano für die grosse Sensation im Cup-Viertelfinal. Der Promotion-Ligist eliminierte den Zweiten der Super League und steht erstmals seit 2011 wieder im Halbfinal des Wettbewerbs. Trotz deutlichen Vorteilen vermochten die Gäste aus dem Tessin, die zuletzt dreimal hintereinander im Cupfinal standen, nichts Zählbares zu kreieren.

Die Bieler verteidigten aufmerksam und machten den Tessinern das Leben mit harten Zweikämpfen schwer. Auch im Angriff wussten die Seeländer mit schnellen Vorstössen zu überzeugen und erspielten sich die gefährlicheren Chancen.

Steffen fliegt vom Platz

In der zweiten Halbzeit schaltete Lugano dann einen Gang höher. Die Bieler konzentrierten sich zwischenzeitlich nur noch darum, hinten die Null zu halten. Und als es so aussah, als würden die Lugansi der Führung immer näher kommen, fiel der Treffer auf der anderen Seite. Omer Dzonlagic (69.) spitzelte den Ball an Lugano-Goalie Sebastian Osigwe vorbei. Die Bieler hatten dabei aber grosses Glück, Dzonlagic stand wohl im Abseits, einen Videoschiedsrichter gab es aber nicht und so blieb der Treffer bestehen.

Lugano rannte weiter an, kam dem Ausgleich gefährlich nahe. In der Nachspielzeit ging es dann nochmals drunter und drüber. Erst scheiterte Luganos Hicham Mahou (92.) per Kopf am Pfosten, dann sieht Renato Steffen (93.) die Rote Karte für eine Notbremse an Malko Sartoretti, der auf das leere Tor zu rannte. Eine Minute später enteilte der Bieler Stürmer (94.) erneut, diesmal traf er und machte die Sensation perfekt.

Basler Knopf löst sich spät

Im zweiten Viertelfinal des Abends bekundete auch der FC Basel gegen das unterklassige Étoile Carouge viel Mühe. Lange sah es so aus, als würde den Genfern gegen den FCB die Überraschung gelingen. Erst mit drei Treffern in der Schlussphase lösten die Basler doch noch das Ticket für die letzten vier des Wettbewerbs.

Unbeeindruckt und mutig stieg der dritte der Challenge League in die Cup-Affiche. Mit schnellen Kontern brachten sie die Basler Defensive von Beginn weg immer wieder in die Bredouille. FCB-Keeper Mirko Salvi, der den angeschlagenen Stammgoalie Marwin Hitz ersetze, rettete seine Vorderleute mehrmals vor dem Rückstand. Der Basler Angriff um Xherdan Shaqiri und Kevin Carlos vermochte dagegen kaum nennenswerte Chancen herauszuspielen.

Carlos mit spätem Doppelpack

Die Basler erhielten dann nur drei Minuten nach Wiederbeginn per Elfmeter die Chance zu Führung. Doch Shaqiri scheiterte an Carouge-Goalie Signori Antonio, der die richtige Ecke erahnte. Das Heimteam lieferte kurz darauf die Reaktion. Oscar Correia (54.) brachte den Challenge-Ligisten mit einem sehenswerten Schlenzer in Führung.

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Diese hielt bis tief in die Schlussphase. Die Basler hatten weiter Mühe, offensiv etwas zu kreieren. Erst als der eingewechselte Gabriel Sigua (84.) im Strafraum-Getümmel die Übersicht behielt und einschob, platze bei den Gästen der Knopf. Nur 75 Sekunden nach dem Ausgleich drehte Carlos (85.) die Partie per Kopfball. Nochmals zwei Minuten später machte der Spanier (87.) mit seinem zweiten Treffer schliesslich den Deckel drauf.