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Suche nach Vermissten geht weiter
Bootsunglück im Roten Meer: Vier Leichen geborgen

epa11740211 A handout picture made avaliable by Egyptian Press Center shows medics wait for possible survivors after a boat sank at a harbour in Marsa Alam, Red Sea Governorate, in Egypt 25 Novermber 2024. Red Sea Governor Major General Amr Hanafi reported that rescue efforts had successfully rescued 28 people from the tourist launch 'Sea Story' sinking accident north of Marsa Alam thus far. Searches are still underway to locate the other 17 passengers who have gone missing.  EPA/HANDOUT/EGYPTIAN PRESS CENTER HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
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Nach dem Untergang eines Touristenboots vor der ägyptischen Küste haben Rettungskräfte die ersten Opfer geborgen. Wie der Gouverneur der Region Rotes Meer, Amr Hanafi, mitteilte, wurden vor der Küste des Badeorts Marsa Alam am Dienstag vier Leichen geborgen. Zudem seien drei Überlebende gerettet worden, es handele sich um zwei Belgier und einen Ägypter. Er machte keine Angaben zu den Nationalitäten der Todesopfer. Das vor der ägyptischen Küste gesunkene Boot «Sea Story» ist wohl bei schwerem Wellengang im Roten Meer verunglückt, teilte Hanafi unter Berufung auf Schilderungen der Besatzung und der Touristen nach dem Unglück mit. Eine grosse Welle habe das Boot getroffen und kentern lassen.

Die mehrstöckige «Sea Story» sei innerhalb von Minuten gekentert, und einige Passagiere hätten es nicht rechtzeitig aus ihren Kabinen nach draussen geschafft. Das Boot habe keine technischen Mängel gehabt und auch alle benötigten Zulassungen samt einer Inspektion im Frühjahr, schrieb Hanafi bei Facebook weiter.

Am Dienstag werden die Suchaktionen nach den Vermissten fortgesetzt. Das Touristenboot «Sea Story» war am frühen Montagmorgen in der Nähe des Ferienortes Marsa Alam gesunken. An Bord waren neben 30 Touristen auch 14 Crewmitglieder.

epa11739994 Medics wait for possible survivors after a boat sank at a harbour in Marsa Alam, Red Sea Governorate, in Egypt 25 Novermber 2024. Red Sea Governor Major General Amr Hanafi reported that rescue efforts had successfully rescued 28 people from the tourist launch 'Sea Story' sinking accident north of Marsa Alam thus far. Searches are still underway to locate the other 17 passengers who have gone missing. EPA/STR

Hanafi erklärte zuvor, dass noch 13 von insgesamt 44 Menschen an Bord der «Sea Story» vermisst würden. Unter den Passagieren waren nach Angaben der Behörden auch zwei Personen mit Schweizer Pass. Eine davon wird noch vermisst.

28 «Sea Story»-Passagiere konnten gerettet werden

Daneben befanden sich auch Touristen aus Grossbritannien, den USA, Polen, Belgien, Deutschland, Finnland, China, der Slowakei, Spanien und Irland auf dem Schiff. Die Suche gehe mit einer Fregatte des ägyptischen Militärs und Hubschraubern weiter, sagte Hanafi der dpa.

Seit dem Unglück nach einem Notruf am frühen Montagmorgen wurden 28 Überlebende gerettet. Unter anderem habe ein weiteres Touristenboot einige von ihnen aufgenommen, erklärte Hanafi. «Allen geretteten Passagieren geht es gut», sagte Hanafi seiner Mitteilung zufolge. Sie seien in einem Hotel im Küstenort Marsa Alam untergekommen. Man arbeite mit Hilfe der verschiedenen Botschaften daran, ihnen Unterlagen für die Heimreise zu besorgen.

DPA/fem