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Nach Hausdurchsuchung
14-Jähriger soll Anschlag auf Wiener Bahnhof geplant haben

Blick auf die Bahnsteige am Wiener Westbahnhof mit Zügen im Hintergrund, fotografiert am 19. Februar 2025 in Wien.
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Österreichs Verfassungsschützer haben nach eigenen Angaben einen geplanten islamistischen Anschlag auf den Wiener Westbahnhof verhindert. Der Verdächtige ist ein 14-jähriger Österreicher, der bereits am 10. Februar festgenommen wurde, wie das Innenministerium mitteilte.

Die Pläne des Jugendlichen seien sehr konkret gewesen, hiess es aus dem Ministerium. Bei einer Hausdurchsuchung seien Skizzen von Anschlägen mit Messern und Macheten auf einen Bahnhof und auf Polizisten gefunden worden. Es wurde auch eine Anleitung für die Herstellung von explosivem Material sichergestellt, das als Zünder für eine Bombe dienen sollte. Bei der Hausdurchsuchung wurden auch Aluminiumrohre und Messer entdeckt.

Der Verdächtige habe die Aussage verweigert, hiess es vom Innenministerium. Die Verfassungsschutzbehörde DSN war auf ihn aufmerksam geworden, nachdem er mutmasslich islamistische Inhalte auf der Videoplattform Tiktok verbreitet hatte.

Menschen legen Kerzen und Blumen an einer Gedenkstätte auf einer Strasse ab, während andere trauernd zusammenstehen.

Am Samstag hatte ein 23-Jähriger Syrer in der österreichischen Stadt Villach mit einem Messer Menschen angegriffen und dabei einen Jugendlichen getötet sowie mehrere Personen verletzt. Auch in diesem Fall gehen Ermittler von einem islamistischen Hintergrund aus.

DPA/nag