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Meinung

AboBadrans #Korrigendum
Von der Macht der Worte (Teil 1)

«Wirtschaftsfreundlich» heisst meist «eigentümerfreundlich»: Gewerbeverbandspräsident Fabio Regazzi, Arbeitgeberverbandspräsident Valentin Vogt, Economiesuisse-Präsident Christoph Mäder und Bauernverbandspräsident Markus Ritter (v.l.) an einer Medienkonferenz in Bern (7. Oktober 2022).
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Menschen aus Politik und Medien ringen ständig um die richtigen Worte. Das haben wir gemeinsam. Welches Wort beschreibt einen Sachverhalt am besten? Aus der Wissenschaft ist bekannt, dass Worte immer Sinneswahrnehmungen auslösen. Sage ich zum Beispiel «Klimaerwärmung», löst das ein wohliges Gefühl aus, weil Wärme als angenehm empfunden wird. Sage ich hingegen «Klimaerhitzung», wird dies vom Gehirn mit störendem Schwitzen assoziiert. Das Bemerkenswerte daran: Das Gehirn kann sich nicht dagegen wehren. Darum sind die richtigen Worte so wichtig – weil sie die Weltbilder und gar die Empfindungen von Menschen prägen. Wäre es dann nicht umso mehr Kernaufgabe von Medien und Politik gleichermassen, solche alltagssprachlichen Wörter ständig auf ihren Wahrhaftigkeitsgehalt zu überprüfen?

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