Dorfleben OberriedenDer «Böögg» ging am Chränzli auf Reisen
Der Musikverein Oberrieden unternahm bei seinem Chränzli eine Reise mit dem Böögg. Der Höhepunkt war die Zusammenarbeit mit dem Schulchor.

Kürzlich fand in der gutbesetzten Pünthalle das jährliche «Chränzli» des Musikvereins Oberrieden statt. Das Motto «Abenteuer eines Zürchers» erlaubte ein abwechslungsreiches Programm aus dem Bereich der Filmmusik. Schon beim Betreten der Mehrzweckhalle wurde der Besucher mit einer Augenweide empfangen: Eingerahmt von Palmen und Blumen stand der Böögg mit Schlips und Köfferli bereit für seine Erlebnisreise.
Unter der Leitung des Dirigenten Matteo Genini startete der Musikverein das Konzert mit der Geschichte «Moby Dick» dem Wal, und dem Walfänger Kapitän Ahab. Das musikalische Feuerwerk liess die Zuhörer in die Tiefen des Meeres eintauchen und die Schönheit und Rauheit der See erspüren. Mit einem rasanten Intermezzo, «Adventures of Tintin», erreichte der Zürcher den Urwald. Elefantenherden durchquerten die Weiten, Löwen brüllten und Affen kreischten, musikalisch eingefangen im Medley «The Lions King».
Eine gemeinsame Überraschung
Der erste Konzertteil schloss mit einer Überraschung. der Schulchor Oberrieden musizierte zum ersten Mal gemeinsam mit dem Musikverein Oberrieden. Die beiden Chorleitenden Adrian Schmid und Lea von Mentlen arrangierten passend zum Thema zwei Titel. Mit einer überzeugenden Leistung des Chores, dem Solisten und den Solistinnen, bereicherten sie den Abend, und bescherten ihnen einen grossen Applaus. Im zweiten Teil des Konzertes waren «Robin Hood» und «Zorro» zu Gast. «Zathura» entführte das Publikum kurz ins Weltall und auf der «Rocky Road to Dublin» landete der Böögg schliesslich im Appenzellerland.
Eloquent führte zum dritten Mal in Folge Markus Stadelmann durch den Abend. Der Maestro Matteo Genini begleitete und leitete das Orchester mit Esprit und Körpereinsatz durch das anspruchsvolle Konzert. Es war ein Abenteuer für alle Beteiligten. Nach einem Zäuerli und dem obligaten «Sechseläutenmarsch» endete diese Reise für den Böögg, wie immer, auf dem Scheiterhaufen.
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