«Apropos» – der tägliche PodcastGehört das Covid-Zertifikat auch bei uns bald zum Alltag?
In Italien und Frankreich können bald nur noch Getestete, Genesene oder Geimpfte ins Fitnessstudio oder ins Restaurant. Auch in der Schweiz wird über die Ausweitung der Zertifikatspflicht diskutiert. Allerdings unter ganz anderen Vorzeichen.
Das Covid-Zertifikat sei «nur eine Übergangslösung, um weitere Lockerungsschritte zu ermöglichen», sagte Bundesrat Alain Berset an einer Pressekonferenz Ende Mai. Entsprechend an wenigen Orten braucht man diesen Nachweis derzeit: etwa für Reisen, in Clubs oder bei Grossveranstaltungen. Ganz im Gegenteil zu Frankreich oder Italien, wo die Teilnahme am öffentlichen Leben bald zu grossen Teilen nur noch geimpften, getesteten oder genesenen Personen möglich ist.
Auch in der Schweiz mehren sich Stimmen, die eine Ausweitung der Zertifikatspflicht fordern – oder zumindest nicht ausschliessen. Damit sollen bei einer starken Zunahme der Fallzahlen Schliessungen verhindert – und zugleich der Druck auf Ungeimpfte erhöht werden. Für ein solches Vorgehen sprach sich etwa Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektoren, kürzlich aus.
Weshalb dieser Paradigmenwechsel? Inwiefern ist es mit den Grundrechten vereinbar, wenn das Zertifikat längerfristig bleibt? Und warum entzünden sich gerade daran politische Grundsatzdebatten? Antworten in einer neuen Folge des täglichen Podcasts «Apropos» von Inlandredaktor Edgar Schuler. Zudem schildert Italienkorrespondent Oliver Meiler, wie die italienische Bevölkerung mit den für August angekündigten Regeln umgeht.
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