«Apropos»: Neonazis an Corona-Demos«Die Hasspropaganda wird nicht ohne Folgen bleiben»
Im Podcast «Apropos»: Rechtsextreme zeigen sich mehr und mehr an Corona-Demos. Was erhoffen sie sich davon? Und profitieren sie am Ende von der Pandemie?
An der Demo gegen die Corona-Massnahmen in Weinfelden tauchten Rechtsextreme zum ersten Mal als kleine, aber erkennbare Gruppe auf. (Lesen Sie hier die Hintergründe zum Neonazi-Auftritt in Weinfelden.) Vor gut einer Woche mischten sie sich auch in Liestal unter die Corona-Demonstranten. Und das, obwohl sie mit vielen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer – zum Beispiel den Impfskeptikern aus dem esoterisch-linken Umfeld – wenig verbindet.
Was erhoffen sich die Rechtsextremen von ihrer Präsenz an diesen Veranstaltungen? Findet ihr rassistisches und antisemitisches Gedankengut in Pandemiezeiten mehr Zulauf? Und wie gross und wie aktiv ist eigentlich die rechtsextreme Szene in der Schweiz?
Kurt Pelda beobachtet diese Szene seit Jahren. In der ersten Folge des neuen Podcasts «Apropos» erklärt er, wie Neonazis versuchen, vom Unmut gegen die Corona-Massnahmen zu profitieren. Warum rechtsradikale Gruppen wie die Winterthurer «Eisenjugend» oder «Junge Tat» auf Jugendliche und junge Männer eine so grosse Anziehungskraft ausüben. Und was für eine Gefahr von ihren Mitgliedern ausgeht.
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