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AboInterview zur Zukunft der Demokratie
«Man wird schnell in den SVP-Topf geschmissen»

«Die EU ist kein moderner Staatenbund»: Die Schweizer Intellektuellen Oliver Zimmer (l.) und Bruno S. Frey im Januar im Redaktionsgebäude von «Tamedia» in Zürich. 
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Herr Frey, Herr Zimmer, Sie behaupten in Ihrem Buch, die repräsentativen Demokratien seien in der Krise. Was besorgt Sie so sehr?

Frey: Zum Beispiel der Sturm aufs Capitol in den USA oder die jüngsten unglaublichen Ereignisse in Brasilien. Es gibt offensichtlich eine grosse Unzufriedenheit mit dem politischen System, weil sich die Bürgerinnen und Bürger zu wenig einbringen können. Auch in Westeuropa können sie nicht wirklich aktiv am politischen Geschehen teilnehmen.

Zimmer: Die Krise der repräsentativen Demokratien hat damit zu tun, dass es oftmals ein Regieren von oben ist. Wenn die Leute nur die Parlamente wählen dürfen, dann sind die Anreize, sich in Sachfragen zu engagieren und sich zu informieren, relativ klein. Das politische System der Schweiz ist im Vergleich dazu nicht schlecht: Die Leute haben wirklich einen Grund, sich zu informieren.

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