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«An unserer Philosophie ändert sich nichts»

Trainer Christof Maurer (links) war nach dem Sieg gegen Schüpbach und dem Aufstieg in die NLB kaum noch zu halten – auch nicht von Marco Würmli (rechts).
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Der Aufstieg sei im Vorfeld nie wirklich thematisiert worden, sagt Christof Maurer. «Dass wir die Grundvoraussetzungen erfüllen, wussten wir. Ansonsten wollten wir uns voll auf die Playoffs konzentrieren, keine Unruhe in die Equipe bringen», erklärt der 36-Jährige, welcher zusammen mit Claudio Alborghetti sowohl das Traineramt ausfüllt als auch im Vereinsvorstand sitzt. Und dann war der Sprung in die Nationalliga B Tatsache, auf einen Schlag quasi, durch den Overtime-Treffer von Marco Carigiet im entscheidenden fünften Spiel der Serie gegen Schüpbach.

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Das Pfanni-Märchen ist perfekt: Die Spieler feierten den Aufstieg ausgelassen und dankten den zahlreichen Fans für die Unterstützung während der Saison.
Pfannenstiels Spieler feiern mit ihrem Anhang den 3:2-Heimsieg nach Verlängerung über Schüpbach, welcher den Aufstieg in die NLB bedeutet.
Pfannenstiel beklagte zuerst zwei Pfostenschüsse und geriet danach in Rückstand. Die Mannschaft liess sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen und erzwang das 1:1. Im Bild: Flurin Stauffer (schwarzes Trikot).

«Was sich danach in der Halle abspielte, war schlicht der Wahnsinn, genial», erinnert sich Maurer gerne an den vergangenen Samstagabend zurück. Über 400 Zuschauer waren in die Kirchwies-Halle in Egg geströmt, um den Aufstiegskrimi mit Happy End mitzuerleben.Im Anschluss zogen die Spieler spontan nach Zürich weiter, um den Erfolg zu feiern. «Die einen länger, die anderen weniger lang. Denn die 33 Partien dieser Saison haben Kraft gekostet. Als die Anspannung abfiel, merkten viele die Müdigkeit», erklärt Maurer.

Finanzen bleiben im Lot

Ein erstes Wiedersehen gab es am Mittwoch, als sich einige zu einem plauschmässigen Training trafen. Maurer war nicht dabei. Er nahm stattdessen erste Abklärungen betreffend kommender Saison vor. Nach einem Telefonat mit dem Verband weiss er: «Viel ändern wird sich nicht.» Die Präsidentenkonferenz müsse nun halt irgendwo im Mittelland statt in der Region besucht werden. Der Spielbetrieb koste, vor allem aufgrund der weiteren Wege, etwas mehr, doch blieben die Finanzen im Lot, weil die Frauen (in die 2. Liga) und U21-Junioren (in die Leistungsklasse D) «leider abgestiegen sind».

«Wir bleiben eine Familie.»

Christof Maurer

«Kompliziert wird es erst, wenn man in die NLA will – unter anderem wegen der TV-Übertragungen und Werbevorschriften», sagt Maurer. Das «Oberhaus» ist für Pfannenstiel jedoch kein Thema. «An unserer Philosophie ändert sich nichts. Wir bleiben eine Familie», betont Maurer.

Kaderentscheide bis Ende Mai

Konkret heisst dies: Die Spieler werden nicht entschädigt und auch ausländische Akteure müssten selbstdeckend sein. Ebenfalls besteht nicht die Absicht, einen teuren Headcoach zu verpflichten.

«Was sich in der Halle abspielte, war schlicht der Wahnsinn.»

Christof Maurer

Wie genau das Kader für nächste Saison aussehe, werde sich in den nächsten ein bis drei Wochen zeigen, sagt Maurer. Auch er selber muss sich – wie Alborghetti – noch im Detail überlegen, in welcher Form es für ihn weitergehen soll. Gefallen sein sollten die Entscheide bis Mitte, spätestens Ende Mai. Dann soll die Vorbereitung auf das NLB-Abenteuer beginnen.