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13. Playoff-Heimsieg in Serie
Prügel, Tore und ein kräftiger Endspurt: Der ZSC legt wieder vor

Wieder muss ein Linienrichter dazwischen: Dominik Schlegel trennt Nico Gross und ZSC-Stürmer Joel Henry.

Wo anfangen bei einem Duell, das so viele Diskussionen entfachte? Beim kuriosen Eigentor, das Davos zurück ins Spiel brachte? Bei HCD-Rüpel Brendan Lemieux, der sich nach einer Tätlichkeit gegen einen Unparteiischen einen Restausschluss einhandelte? Oder beim dritten Zürcher Treffer, den die Schiedsrichter zunächst auf dem Eis als «No-Goal» werteten – nur um ihn nach minutenlangem Videostudium doch noch anzuerkennen?

Am Ende setzte sich der Meister souverän mit 5:1 durch, blieb im 13. Playoff-Heimspiel in Folge ungeschlagen und führt nun in der Best-of-7-Serie mit 2:1.

Der ZSC trat deutlich aggressiver auf als noch am Dienstag, als er zwar einen 0:3-Rückstand ausgleichen konnte, aber 64 Sekunden vor Schluss doch noch das 3:4 hinnehmen musste. Von Beginn an setzte das Heimteam die Davoser unter Druck und dominierte das erste Drittel mit 13:5 Torschüssen. Noch bevor ZSC-Goalie Simon Hrubec überhaupt ein erstes Mal eingreifen musste, stand es bereits 1:0. Sein Gegenüber Sandro Aeschlimann liess sich beim Schuss von Dean Kukan zwischen den Beinen erwischen.

Der ZSC schiesst das einzige HDC-Tor

Die Lions hätten ihren Vorsprung sogar ausbauen können, doch zwei Minuten nach dem 0:1 behielt Aeschlimann im Duell mit dem überragenden Derek Grant die Oberhand. Dass die Bündner nach dem ersten Drittel nicht im Rückstand lagen, verdankten sie nicht nur der mangelnden Effizienz des ZSC, sondern auch einem äusserst kuriosen Treffer.

Als die Schiedsrichter eine Strafe wegen Beinstellens gegen Andres Ambühl anzeigten, nahmen die Zürcher ihren Torhüter vom Eis und spielten mit einem sechsten Feldspieler 76 Sekunden lang die Bündner müde. Dann der fatale Rückpass: Jesper Frödén wollte Yannick Zehnder anspielen, doch der Puck rutschte am Mitspieler vorbei, rollte über das gesamte Feld und landete im eigenen Tor. Der offizielle Torschütze? Ausgerechnet Andres Ambühl.

Solche Eigentore sind zwar selten, aber nicht einmalig. Erst im Februar unterlief Biels Aleksi Heponiemi ein ähnliches Missgeschick. Die Profiteure damals? Die Lions. Biel setzte sich dennoch durch. Und auch die Zürcher steckten den Rückschlag weg, auch wenn sie nach Frödéns Eigentor kurz geschockt wirkten. Sie verwerteten ihr drittes Powerplay im zweiten Drittel und behielten, als das Spiel giftiger wurde, dennoch die Nerven – ganz im Gegensatz zu HCD-Stürmer Brendan Lemieux.

HCD-Ärger nach 1:3

Der Mann, der in der NHL über 500 Strafminuten sammelte, geriet kurz vor Ende des zweiten Drittels an ZSC-Stürmer Chris Baltisberger. Im Gerangel traf er Linesman Dominik Altmann unabsichtlich im Gesicht und wurde mit einem Restausschluss vom Eis geschickt. Im letzten Drittel musste Altmann durch Dominik Schlegel ersetzt werden. Nun bleibt abzuwarten, ob eine Sperre folgt. Man erinnert sich an den Fall Bayreuther, der einen Linesman umcheckte – und ungestraft davonkam.

Die Gäste sammelten insgesamt zehn kleine Strafen und kassierten auch das 1:3 in Unterzahl. Aeschlimann liess den Puck von Grant durchrutschen. Der On-Ice-Entscheid lautete zunächst: kein Tor. Doch nach Videostudium gaben die Schiedsrichter den Treffer – sehr zum Ärger des HCD-Schlussmanns. Auf den Bildern war der Puck von Aeschlimanns Fanghandschuh just in dem Moment verdeckt, als er die Torlinie komplett überquerte.

Fünf Minuten später, nach einem katastrophalen Fehlpass von Davos-Verteidiger Guebey, war die Partie entschieden. Nun geht es am Samstag in Davos weiter.

ZSC Lions

ZSC Lions

5 : 1
HC Davos

HC Davos

Bald hier ein ausführlicher Matchbericht

Was für ein Spiel! Die ZSC Lions setzen sich letztlich klar mit 5:1 durch. Aber die Partie war lange ausgeglichen. Der Knackpunkt? Vielleicht die Strafe gegen Lemieux, der Linesman Altmann umgehauen hat. Man darf gespannt sein, ob der Amerikaner gesperrt wird. Bald können Sie hier einen ausführlichen Matchbericht lesen.

Spielende

Das ist es! Die Partie ist vorbei, der Sechseläutenmarsch erklingt.

57. Minute

Das Spiel ist zwar schon längst entschieden, aber immer noch erstaunlich giftig. Man bereitet wohl schon die Bühne für Samstag vor.

55. Minute
Strafe (2)

Baechler muss raus, wieder mal ein HCD-Powerplay. Und der DJ spielt Abba.

54. Minute
Tor

In doppelter Überzahl trifft auch noch Andrighetto. Was für ein Hammer! Jetzt ist das Spiel definitiv entschieden.

51. Minute
Strafe (2)

Zu viele Spieler auf dem Eis, nächste Strafe gegen den HCD.

52. Minute
Strafe (2)

Die nächste Strafe, gegen Nussbaumer.

50. Minute
Strafe (2)

Nun muss auch noch Frödén raus. Also nun vier gegen vier Feldspieler.

49. Minute
Strafe (2+2)

Üble Attacke von Gross an Henry nach dem Tor. Der HCD-Verteidiger muss raus, Baechler auch.

48. Minute
Tor

Sigrist profitiert von einem Puckverlust der Davoser und schiesst zum 4:1 ein. Eiskalt gemacht von ihm.

48

Das Spiel wogt nun hin und her. Der HCD hat das Tempo erhöht, gesteht den ZSC Lions aber nun Kontermöglichkeiten ein.

44. Minute
Tor

Das Tor zählt! Man sieht zwar den Puck nicht, aber man sieht, dass der Handschuh von Aeschlimann hinter der Linie ist. Der HCD-Goalie ist aber gar nicht einverstanden mit dem Entscheid.

43

Eine schwierige Entscheidung, weil Aeschlimann seinen Handschuh über den Puck legt. Der On-Ice-Entscheid ist: kein Tor. Die Frage ist: Sehen die Schiedsrichter, dass der Puck die Linie überquert hat?

43. Minute

Aeschlimann lässt den Puck durchrutschen, doch die Frage ist: Überquert er die Linie oder nicht? Die Schiedsrichter konsultieren das Video.

42. Minute
Strafe (2)

Strafe gegen Jung wegen Behinderung. Das nächste ZSC-Powerplay.

40. Minute

Linesman Altmann wird ersetzt durch Schlegel als zweiter Linesman. Offenbar hat es ihn gröber erwischt.

Drittelbeginn

Das Schlussdrittel hat begonnen.

Wer in der Pause unseren Artikel über die wilden Zustände im Schweizer Eishockey lesen möchte, hier ist er.

Drittelende

Wow, was für Szenen! Das Spiel wird immer giftiger, und Lemieux erwischt beim Prügeln mit Baltisberger tatsächlich Linesman Altmann. Der Amerikaner muss unter die Dusche. Für den HCD hat das kurzfristig keine Konsequenzen ausser den Ausschluss von Lemieux. Und man darf gespannt sein, ob er nun gesperrt wird. Man erinnert sich an den Fall Bayreuther, der den Linesman umcheckte und nicht bestraft wurde.

38. Minute
Strafe (2)

2 Minuten gegen Baltisberger, 2 plus Spieldauer gegen Lemieux für das Vergehen gegen Linesman Altmann.