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Eisblock A23a in der Antarktis
Der grösste Eisberg der Welt ist wieder unterwegs

November 25, 2023, Antartica: A satellite image of the world s largest iceberg, named A23a, seen in Antarctica on November 15, 2023. The world s biggest iceberg, more than twice the size of Britain s capital city, is on the move after decades of being grounded on the seafloor in Antarctica. The huge mass of ice broke away from the Filchner-Ronne ice shelf in 1986, calved and grounded on the Antarctic s Weddell Sea floor almost immediately. The iceberg, named A23a, is about 1,312 feet thick, and almost 1,544 square miles in area. Greater London, by way of comparison, is 607 square miles. Antartica - ZUMAz03_ 20231125_shs_z03_838 Copyright: xNASAx
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Der wohl grösste Eisberg der Welt ist Jahrzehnte nach seinem Abbrechen vom antarktischen Schelfeis auf dem Weg nach Norden. Das teilte das Polarforschungsinstitut British Antarctic Survey mit.

A23a hatte sich 1986 vom Filchner-Ronne-Schelfeis in der Antarktis gelöst, hing aber noch jahrzehntelang am Meeresboden fest. Nach dem Loslösen im Jahr 2000 blieb er in zirkulierenden Meeresströmungen gefangen. Doch nun ist er entkommen, wie auf Satellitenaufnahmen zu sehen ist.

Mehr als doppelt so gross wie der Kanton Zürich

Eisberg A23a hat eine Fläche von rund 4000 Quadratkilometer und ist damit mehr als doppelt so gross wie der Kanton Zürich – und grösser als die Insel Mallorca. Inzwischen haben Wellen und Witterung riesige Bögen und höhlenartige Vertiefungen in den Koloss gemeisselt, wie Aufnahmen von einem Schiff des Unternehmens Eyos Expeditions zeigten.

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Erwartet wird, dass sich A23a in Richtung der Insel Südgeorgien bewegen wird. Dort werde er auf wärmeres Wasser stossen, in kleinere Eisberge zerbrechen und letztlich schmelzen, hiess es in der Mitteilung. 

«Wir sind gespannt, ob er denselben Weg einschlagen wird wie andere grosse Eisberge, die vom antarktischen Schelfeis abgebrochen sind. Und noch wichtiger: Welche Auswirkungen wird dies auf das lokale Ökosystem haben?», wurde der Ozeanograph Andrew Meijers zitiert.

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DPA/wy