Playoff-Final im UnihockeyPfanni schmeisst in Egg eine Meisterparty
Der UHC Pfannenstiel gewinnt den Playoff-Final gegen Bülach und ist Erstliga-Meister. Torhüter Patrick Weber wird von den Fans als Penaltyheld gefeiert.

Was für eine Zahl: Insgesamt 2337 Leute verfolgten die vier Playoff-Finalspiele zwischen Bülach und Pfannenstiel. Das ist nicht nur für die Erstliga, sondern für das Schweizer Unihockey bis hinauf in die Nationliga ein eindrücklicher Wert.
Nachdem der UHC Pfannenstiel in der Best-of-5-Serie den ersten Matchpuck am vergangenen Sonntag im Unterland verspielt hat, nutzt er nun die nächste Chance. 639 Fans sind in der Kirchwieshalle in Egg dabei – und die beiden Teams belohnen den riesigen Support mit einer abwechslungsreichen und an Spannung kaum zu überbietenden Partie. Pfanni macht einen zwischenzeitlichen 1:3 Rückstand wett und gewinnt die Partie schliesslich im Penaltyschiessen. Florian Hafner, Tim Bartenstein und zum Schluss Verteidiger Marco Hurni versenken ihre Penaltys für Pfanni. Torhüter Patrick Weber, der mit seinen Paraden ebenfalls massgeblichen Anteil am Sieg hatte, meint nach dem Spiel sichtlich gerührt: «Es ist unglaublich, vor einer solchen Kulisse den Meistertitel zu holen. Diese Bilder werde ich nie vergessen.»

Und die Geschichte ist für Weber und sein Team noch nicht zu Ende: Ab Ostermontag spielt Pfannenstiel gegen Eggiwil in einer Best-of-5-Serie um den Aufstieg in die NLB. Die Emmentaler sind für das Team von Cheftrainer Marc Werner keine Unbekannten. 2019 schickten sie Pfanni von der NLB zurück in die Erstliga. Nun bietet sich den Zürchern die Chance zur Revanche.

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