Kopf-ab-Geste gegen AtléticoReal-Stars Mbappé und Rüdiger kommen glimpflich davon
Nach überzogenen Jubel-Gesten im Achtelfinal der Champions League kassieren drei Stars von Real Madrid Strafen. Antonio Rüdiger und Kylian Mbappé entgehen einer gröberen Strafe.

Antonio Rüdiger ist nach seiner Kopf-ab-Geste im Achtelfinal der Champions League gegen Atlético Madrid von der Uefa bestraft worden. Der Innenverteidiger kassierte «wegen Verstosses gegen die Grundregeln guten Verhaltens» eine Ein-Spiel-Sperre für den europäischen Wettbewerb, die Strafe wurde jedoch zur Bewährung auf ein Jahr ausgesetzt. Zudem muss der Deutsche eine Geldstrafe in Höhe von 40’000 Euro zahlen.
Hier wird Inhalt angezeigt, der zusätzliche Cookies setzt.
An dieser Stelle finden Sie einen ergänzenden externen Inhalt. Falls Sie damit einverstanden sind, dass Cookies von externen Anbietern gesetzt und dadurch personenbezogene Daten an externe Anbieter übermittelt werden, können Sie alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen.
Im Viertelfinal-Hinspiel beim FC Arsenal am kommenden Dienstag ist Rüdiger somit spielberechtigt. Der 32-Jährige hatte sich im Rückspiel gegen Stadtrivale Atlético nach dem gewonnenen Elfmeterschiessen dazu hinreissen lassen, mit seinem rechten Daumen die Kopf-ab-Geste zu machen.
Auch Kylian Mbappé zur Kasse gebeten
Neben Rüdiger wurden zwei weitere Real-Akteure sanktioniert. Kylian Mbappé kassierte wie Rüdiger eine Sperre von einem Spiel auf Bewährung sowie eine 30’000-Euro-Geldstrafe. Dani Ceballos muss 20’000 Euro zahlen. Gegen Vinícius Júnior, dessen Verhalten ebenfalls untersucht worden war, wurde kein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Atlético und die Fans des gastgebenden Clubs hatten sich von den Jubel-Szenen der Real-Profis provoziert und beleidigt gefühlt. Die Uefa hatte einen Ethik- und Disziplinar-Inspektor ernannt, um das Verhalten zu untersuchen.
DPA/mab
Fehler gefunden?Jetzt melden.