AboPräsident im StimmungstiefArgentinier kämpfen mit hohen Preisen und niedrigen Löhnen
Lange genoss Javier Milei grosse Beliebtheit. Nun sinken seine Umfragewerte. Selbst an den günstigen Zahlen zu Inflation und Armut kommen Zweifel auf.

Die nationale Gendarmerie geht am 2. April in Buenos Aires gegen Demonstranten vor, die eine Rentenerhöhung fordern.
Foto: Luis Robayo (AFP)
In Kürze:
- Die Inflationsrate in Argentinien sinkt zwar weiter, aber nicht mehr im Tempo von Mileis erstem Amtsjahr. Sie bleibt mit 67 Prozent besorgniserregend hoch.
- Der Dollarkurs auf dem Schwarzmarkt liegt deutlich über dem offiziellen Wechselkurs.
- Mileis radikales Sparprogramm führt zu massiven Protesten – gerade bei älteren Menschen. Auch deshalb sinken die Zustimmungswerte für den Präsidenten.