Eurovision Song Contest 2025Lumo, das ESC-Maskottchen für Basel, lässt grüssen
Die Bernerin Lynn Brunner setzte sich gegen 36 Mitbewerber im Wettbewerb um das Design des Maskottchens durch.
Lumo, ein blau-gelb-rotes Herz mit feurigen Haaren und übergrossen Augen, ist das Maskottchen für den Eurovision Song Contest in Basel. Die Designerin ist die 20-jährige Lynn Brunner aus Hünibach im Kanton Bern. Sie setzte sich gegen 36 Mitbewerber durch und darf ihr Design nun einem Millionenpublikum vorstellen. «Ich bin überglücklich, das Maskottchen für den ESC 2025 designen zu dürfen», sagt Brunner. «Das gibt meiner Kreativität eine grosse nationale und internationale Bühne – eine Riesenchance für mich.»
Lumo stehe für Licht und Energie, erklärte Brunner an der Medienkonferenz vom Mittwochabend in Basel. Es sei das pulsierende Herz des ESC 2025, ein lebendiges Symbol für die Magie der Musik und das diesjährige Motto «United by Music». Brunner studiert seit letztem Herbst Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW.
Auf Platz zwei folgte das Design von Adrian Künzli von der Schule für Gestaltung Basel. Sein Maskottchen ist zusammengesetzt aus verschiedenen Formen und trägt einen Baslerstab auf dem Kopf. Auf Platz drei landete Basil Huwyler mit einem pinken, singenden Herz. Vierte wurde Florence Baeriswyl mit zwei sich umarmenden Musiknoten. Und den fünften Platz ergatterte sich Sarah Klein mit der Kombination eines Musikschlüssels und eines Herzens.
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Brunners Design überzeugte die Jury, bestehend aus Vertretern des Organisationskomitees für den ESC Basel, mit seiner Ausstrahlungskraft. Lumo widerspiegle mit seinen lockigen, flammenden Haaren die «elektrisierende Euphorie», die vom ESC ausgehe.
Das Maskottchen werde nun mit regionalen und nationalen Herstellern produziert – es wird ein echtes Kostüm geben. Ab Mai soll es durch die Basler Strassen ziehen.
Über die Jahre hat es schon manch ein Maskottchen für den ESC gegeben. In Basel wurde das Maskottchen aber zum ersten Mal in einem Wettbewerb für Lehrlinge und Studierende ausgeschrieben. Rund 1100 Lernende aus der Schule für Gestaltung Basel und der Hochschule für Gestaltung und Kunst Basel FHNW wurden dazu eingeladen, bis zum 31. Januar ein Maskottchen inklusive Hintergrundgeschichte zu entwerfen.
Die Gewinnerin Lynn Brunner erhält einen Preis von 5000 Franken – gibt dafür ihre Rechte am Maskottchen ab. Ob es je für einen weiteren ESC gebraucht wird, steht noch in den Sternen. Auch ob es Lumo als Plüschtier geben wird, ist unklar. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit auf den ESC, der bereits Mitte Mai stattfindet, könnte die Produktion schwierig werden.
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