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AboWohnen auf neun Quadratmetern in Japan
Er versteht die Aufregung nicht 

Kazuki Hirata in seinem Mini-Apartment.
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Das Verrückteste, das Kazuki Hirata in seiner Wohnung bisher erlebt hat, war das Interview mit Nippon TV. Es war im April. Drei Leute drängten sich in der winzigen Diele seines Apartments im Tokioter Bezirk Meguro: Reporterin, Aufnahmeleiter, Kameramann. Sie wollten alles sehen. Die Dusche, in die man vom Eingang direkt hineinstolpern kann, das Schuhschränkchen, das Klo-Kämmerchen, die Kochplatte. Im niedrigen Loft über der Wohnzelle installierten sie eine Kamera. Er sollte sich auf seinem Futon schlafend stellen, damit sie ihn so filmen konnten. Ausserdem sollte er von seinem Leben in der Enge erzählen, obwohl Kazuki Hirata gar nicht findet, dass es da viel zu erzählen gibt.

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