AboEin Tag im Leben einer nonbinären Person«Meine Eltern standen mega für mich ein»
Sam (19) ist nonbinär. Was es heisst, anders zu sein als andere Kinder. Und doch ganz normal.

Unter der Woche muss ich früh aufstehen. Weil ich Angst habe, zu verschlafen, stelle ich mehrere Wecker, die zwischen 6.00 und 6.35 Uhr klingeln. Meistens springe ich erst um 6.35 aus dem Bett, ziehe mich an und renne zum Bahnhof. Ich bin immer mit Kopfhörern unterwegs, um mich vor den vielen Sinneseindrücken abzuschirmen. Im Zug höre ich oft Musicals, im Moment «Hadestown», eine Version von «Orpheus und Eurydike».