Rating der SonntagsZeitungDas sind die 101 besten Hotels der Schweiz
Die SonntagsZeitung präsentiert die Crème de la Crème der hiesigen Hotellerie. Die Sieger spielen auch international in der höchsten Liga.
- Die SonntagsZeitung präsentiert «Die 101 besten Hotels der Schweiz».
- Das Bewertungssystem basiert auf Gästebewertungen, Auszeichnungen sowie Expertenurteilen.
- Angeführt wird die Rangliste der Spitzenhotels von The Dolder Grand und The Alpina.
The Alpina Gstaad und The Dolder Grand sind die besten Hotels des Landes. Sie gehen im Ranking «Die 101 besten Hotels Schweiz» als Sieger der Kategorien Luxury Business Hotels und Luxury Leisure Hotels hervor.
Auf Deutsch: Das Dolder Grand ist das Stadthotel des Jahres, das Alpina Gstaad das beste Ferienhotel im Lande.
Die beiden Häuser mit ganz unterschiedlicher Geschichte und Ausrichtung stellen absolute Weltklasse dar und werden von einer internationalen Gästeschar hoch geschätzt, ja geradezu verehrt.
Topmotivierte Crews sorgen rund um die Uhr für das Wohl der Kundschaft. Nachtessen morgens um drei Uhr? Markus Granelli, General Manager des Dolder Grand, schmunzelt, wenn man ihn auf ausgefallene Wünsche anspricht. «Kein Problem, dafür sind wir da. Machen wir, selbstverständlich!»
Gerade das Dolder Grand mit dem populären Weekendbrunch, der neuen Bar & Lounge und den vielen Eventlocations schafft es aber auch, ein Hotel für die Zürcherinnen und Zürcher zu sein.
Hinter dem Dolder Grand kommt das Baur au Lac
Überhaupt: Der Schweizer Luxushotellerie scheint es immer besser zu gelingen, Schwellenängste und Vorurteile abzubauen und die Türen für Leute zu öffnen, die sich die Übernachtung kaum leisten wollen, aber gern eine gute Zeit in einer internationalen, prickelnden Ambiance verbringen möchten.
Bestes Beispiel: das im Dezember 2023 eröffnete Mandarin Oriental Savoy Baur en Ville am Zürcher Paradeplatz mit seiner extrovertierten Gastronomie.
Auffallend, dass in der Kategorie Luxury Business Hotels gleich drei Herbergen aus der Limmatstadt die Medaillenplätze einnehmen: Hinter dem Dolder Grand reihen sich das Baur au Lac und das Mandarin Oriental Savoy ein. Und dank dem Widder findet sich gar ein viertes Zürcher Haus in den Top Ten.

Das bestätigt ein Urteil von Jean-Jacques Gauer: Der langjährige Präsident der renommierten Vereinigung The Leading Hotels of the World und Szenekenner konstatiert, dass in der Schweizer Hotellerie die Stadt Zürich das Mass aller Dinge bleibt.
In der Kategorie Luxury Leisure Hotels ist die geografische Fächerung indes breiter. Die Ränge zwei und drei hinter dem Alpina Gstaad belegen zwei Häuser aus der Zentralschweiz, Bürgenstock Hotels & Resorts Lake Lucerne und das Park Hotel Vitznau. Dahinter folgen herausragende Hotels aus dem Kanton Bern, dem Tessin, der Romandie, dem Heidiland und dem Gotthardgebiet. Interessanterweise schafft es keine einzige Luxusherberge aus dem Ferienkanton Graubünden unter die besten zehn.
Aus dem hochkarätigen Feld der 101 besten Hotels der Schweiz stechen zudem diverse Sieger von Spezialkategorien hervor. Etwa das Chedi Andermatt (Luxury Design Lifestyle Resort of the Year) oder Le Grand Bellevue in Gstaad (Luxury Alpine Resort of the Year).

In diesem Umfeld kommen auch verdiente Branchenpersönlichkeiten zu Ehren: Jean-Jacques Gauer wird mit dem Icon Hotelier of the World Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. Urs Langenegger, langjähriger General Manager im Park Hotel Vitznau und heute Chef der Hospitality-Sparte der Püringer Foundation, ist 101 Icon Hotelier of the Year.
Ziel: Grösstmögliche Objektivität
Das Hotelrating der SonntagsZeitung mit den besten Hotels der Schweiz gibt es seit über zwanzig Jahren. Erstmals wird es 2025 jedoch in Zusammenarbeit mit Carsten K. Rath erstellt. Der Experte, der selbst diverse Luxushotels eröffnet hatte, lancierte 2020 zusammen mit seinem Sohn David das Ranking «Die 101 besten Hotels Deutschlands», das inzwischen grosse Reputation geniesst. (Lesen Sie hier das Interview mit Hotelexperte Carsten K. Rath)
Allerdings ist es nicht Rath selbst, der das Ranking erarbeitet. Um grösstmögliche Objektivität zu erreichen, basiert «Die 101 besten Hotels» auf drei Säulen: Eine erste Säule besteht aus den Stimmen der Gäste durch Einbeziehung von Bewertungsportalen wie Google, Tripadvisor und Booking.com. Die zweite berücksichtigt die Auszeichnungen, die Hotels von renommierten Publikationen erhalten haben, etwa von «Forbes», «Gault Millau» und dem «Hornstein»-Ranking.
Zur dritten Säule zählen die Urteile ausgewiesener Experten. Sie nehmen die Häuser vor Ort in Augenschein, testen und bewerten sie anonym nach bestimmten vordefinierten «101 Besten»-Kriterien.
Die Internationale Hochschule München (IU) führt die Daten aller drei Säulen zusammen. Professorin Dr. Annegret Wittmann-Wurzer und Gründungsdirektor Professor Dr. Peter Thuy haben dafür ein differenziertes System entwickelt – unabhängig, transparent und nachvollziehbar. Der grosse Vorteil dieses Formats: Eine Vielzahl unbeeinflussbarer Parameter ersetzt subjektive Meinungen.
Das Resultat birgt einige Überraschungen. Erfreulich zum Beispiel, wie sich die Romandie in Szene setzt – dank guter Performance vieler Hotels in Feriendestinationen wie Crans-Montana und Villars oder den urbanen Zentren Lausanne und Genf.
«Die 101 besten Hotels der Schweiz» bilden naturgemäss die Luxushotellerie ab; praktisch alle Häuser rangieren zwischen Vierstern-Superior und Fünfstern-Superior. Doch die hiesige Hotellerie hat weit mehr zu bieten – deshalb wurde die Kategorie Editor’s Choice geschaffen. Eine Fachjury hat dafür 25 Hotels mit drei oder vier Sternen ausgewählt. Sie stehen wie die höher klassierten Häuser für Qualität, Innovationskraft und Servicegedanken unserer Hotellerie.
Hier geht es zu den 101 besten Hotels der Schweiz.
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