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3. Sieg gegen Lausanne
Der Playoff-Final ist für Fribourg zum Greifen nah

Christoph Bertschy von Fribourg-Gottéron im Eishockeyspiel gegen Lausanne HC im National League Playoff-Halbfinale am 5. April 2025 in Fribourg.
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Die Finalteilnahme ist für Fribourg-Gottéron zum Greifen nahe. Im vierten Spiel der Halbfinal-Serie gegen Lausanne feiern die Drachen den dritten Sieg und haben sich somit drei Finalpucks erspielt. Gottéron legte in der heimischen BCF Arena los wie die Feuerwehr.

Bereits nach 30 Sekunden konnte das Publikum ein erstes Mal jubeln. Den Versuch von Andreas Borgman konnte Lausanne-Keeper Kevin Pasche noch parieren, beim Nachschuss Sandro Schmid war er jedoch machtlos. Die Gäste brauchten eine Viertelstunde, ehe im Powerplay der Ausgleich gelang. Ahti Oksanen (16.) staubte vor dem leeren Tor ab.

Die Fribourger hatten kurz nach der ersten Pause die Antwort parat. Wie zuvor Lausanne traf auch das Heimteam in Überzahl. Beim One-Timer von Gottéron-Topscorer Marcus Sörensen (21.) kam Lausannes Pasche einen Schritt zu spät.

Zur Spielmitte kippte das Momentum wieder auf die Seite der Gäste. Kurz vor der zweiten Pause belohnte Jason Fuchs (35.) schliesslich die Bemühungen. Der Lausanner kurvte durch das halbe Fribourger Drittel und bezwang schliesslich Gottéron-Goalie Reto Berra.

Ausgleich 4,5 Sekunden vor Schluss

Doch noch bevor die zweite Sirene ertönte, sorgte Julien Sprunger mit seinem 400. Treffer in der National League für die erneute Führung des Heimteams. Der Fribourg-Captain packte für seinen Jubiläumstreffer ein sehenswertes Solo aus. Vom eigenen Drittel gestartet, liess er erst seinen Gegner stehen, ehe er haargenau unter die Latte traf.

Im letzten Durchgang rissen nochmals die Lausanner das Spieldiktat an sich. Fribourg hielt stand, brachte den Vorsprung aber nicht über die Zeit. 4,5 Sekunden vor Schluss gelang Damien Riat tatsächlich der neuerliche Ausgleich.

In der Verlängerung dauerte es bis in die 2. Overtime, ehe dem Heimteam der Siegtreffer gelang. Jan Dorthe (82.) kam etwas glücklich im gegnerischen Drittel an den Puck, zog direkt aus der Drehung ab und traf unter die Latte zum Sieg.

Der HCD gleicht wieder aus

Im zweiten Halbfinal zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions ist alles wieder ausgeglichen. Auch im vierten Spiel der Serie gewann das Heimteam. Mit einem Doppelschlag von Rico Gredig (14.) und Matej Stransky (18.) in ersten Drittel legten die Bündner die Basis zum Sieg.

Zur Spielhälfte brachte Sven Andrighetto (35.) die Gäste im Powerplay wieder heran. Es blieb aber bei einem Zürcher Tor. Kurz vor der Schlusssirene machte Filip Zadina (60.) per Empty-Netter den Sack zu.

Ajoie und Visp müssen wieder in die Verlängerung

Die Liga-Qualifikation zwischen Ajoie und Visp ist auch im dritten Spiel eine enge Angelegenheit. Nach der frühen Führung der Walliser durch Sandro Forrer (6.) riss das Heimteam die Kontrolle an sich. Dank Anttoni Honka (17.) und Adam Rundqvist (48.) sah es bis in die letzte Minute so aus, als könnte der Vertreter der National League den zweiten Sieg einfahren. Doch Visp hatte mit Jacob Nilsson (60.) noch eine Antwort zur Hand.

Wie in den ersten beiden Duellen musste also auch im dritten Aufeinandertreffen die Verlängerung den Sieger herbeiführen. Dort bewiesen die Jurassier das glücklichere Händchen. Pierre-Édouard Bellemare (87.) machte in der zweiten Verlängerung den Sieg perfekt und brachte Ajoie in der Serie erstmals in Führung.