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AboEssbare Wildpflanzen in der Stadt
«Wenn die Leute wüssten, wie wichtig die Brennnessel für die Gesundheit ist – sie wäre längst ausgerottet»

Wildpflanzencoach Gabriela Schneider auf einem Spaziergang am Rheinbord, zeigt essbare Wildpflanzen neben einer Steintreppe.
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Sie juckt, sie brennt, sie wird von den meisten gemieden – doch Gabriela Schneider liebt sie: die Brennnessel. «Sie ist der Superfood Nummer eins in unseren Breitengraden», sagt die 58-Jährige beim Anblick einer kräftigen, grünen Staude erfreut. Selbst hier, am unwirtlichen und steil abfallenden Rheinufer unterhalb des Tinguely-Museums, scheint es der Faserpflanze zu gefallen. Im Schatten eines Holunderbuschs wächst sie in grosser Fülle. Beherzt und mit blossen Händen greift Schneider in die Brennnesselstaude, um einen Trieb zu pflücken. Das berühmte Brennen, das die kleinen Härchen an Blättern und Stiel auslösen, scheint sie kaum mehr zu beeindrucken. «Beim Pflücken piekst es schon noch ein wenig», gibt sie zu. «Aber bei der Weiterverarbeitung achte ich darauf, dass ich die Härchen nicht mehr entgegen der Wuchsrichtung berühre.»

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