«Apropos» – der tägliche PodcastWie der Krieg die weltweite Ernährung gefährdet
Russland und die Ukraine gelten als die Kornkammern von Europa. Was bedeutet es, wenn die Weizenexporte kriegsbedingt plötzlich wegbrechen? Antworten in «Apropos».
Jetzt, im Frühling, zieht es die Bauern in Europa auf ihr Ackerland. Die Zeit ist ideal, um Weizen, Mais oder Sonnenblumen anzusäen. Aber in der Ukraine sät niemand. Über die Felder fahren Panzer statt Traktoren. Und dies hat Konsequenzen für die Lebensmittelpreise in der ganzen Welt.
Weltweit stammt ein Drittel des exportierten Weizens aus Russland und der Ukraine. Während Moskau seinen Weizenexport an – aus russischer Sicht – «unfreundliche Länder» gestoppt hat, ist die Landwirtschaft in den Kriegsgebieten in der Ukraine komplett zusammengebrochen. Die UNO schätzt den internationalen Preisanstieg für Lebens- und Futtermittel auf 20 Prozent.
Was hat das für Folgen? Wer wird diesen Preisanstieg als Erster zu spüren bekommen? Was macht die Schweiz, um diese Ausfälle zu kompensieren? Und in welchen Ländern droht deswegen gar eine Hungersnot?
Diese Fragen beantwortet Wirtschaftsredaktorin Edith Hollenstein in einer neuen Folge von «Apropos», dem täglichen Podcast des «Tages-Anzeigers» und der Redaktion Tamedia. Gastgeberin ist Mirja Gabathuler.
Apropos – der tägliche Podcast
Den Podcast können Sie kostenlos hören und abonnieren auf Spotify, Apple Podcasts oder Google Podcasts. Falls Sie eine andere Podcast-App nutzen, suchen Sie einfach nach «Apropos».
Fehler gefunden?Jetzt melden.