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Seeblick feiert ersten Meistertitel

Schweizer Meister 2017: Der TC Seeblick mit dem Adliswiler Daniel Valent (2. v. l.) sowie den beiden Rüeschlikern Alexander Ritschard (5. v. l.) und Marc-Andrea Hüsler (rechts aussen).
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In der Qualifikationsphase hatte Seeblick den Grass­hoppers nicht den Hauch einer Chance gelassen (8:1-Erfolg). Damals war GC noch ohne internationale Verstärkung durch den Ungarn Marton Fucsovics (ATP 119) angetreten. Am ­Finaltag konnten nun beide Teams ihre besten Spieler aufbieten. Entsprechend gestalteten sich alle Einzelbegegnungen sehr ausgeglichen.

Seeblick ging im ersten Durchgang mit jeweils drei parallel laufenden Partien dank der Siege des Bosniers Pedja Krstin (ATP 274)) gegen Adrien Bossel und des ­Rüesch­likers Marc-Andrea Hüsler gegen den ihm bestens bekannten Uetiker Raphael Baltensberger 2:1 in Führung. Hüsler schuf die Differenz vor allem mit seinem dominanten Aufschlag sowie seinem ständigen Drang ans Netz. Das Nachsehen hatte derweil Routinier Alexander Sadecky gegen den Luzerner Raphael Lustenberger.

«Dieser Titelgewinn nach siebenjähriger Aufbauarbeit macht uns sehr stolz.»

Roman Valent, Captain TC Seeblick

Die anschliessende zweite Einzel-Session endete mit demselben Resultat, wobei diesmal der Serbe Mirca Basic (ATP 166) und Alexander Ritschard (N2/22) für die Punkte sorgten. Basic gewann sein siebtes Einzel in Folge innerhalb von zwei Wochen gegen jeweils international top platzierte Spieler und zeigte auch gegen den am Vortag im Halfinal stark aufspielenden Ungar Marton Fucsovics (ATP 119) keine Schwächen (6:3 6:4). Ritschard seinerseits bezwang den nominell favorisierten Österreicher Martin Fischer klar in zwei Sätzen (6:3, 6:3), was aus Sicht des Rüesch­likers auf die «konstante Härte in allen Schlägen und sein variables Spiel» zurück­zuführen war. Sein dritter Einzelsieg unterstreicht die Domi­nanz des aus den USA nachge­reisten dreifachen Sieger der natio­nalen Collegemeisterschaft (NCAA).

Entscheidung im Doppel

Aufgrund der knappen Nieder­lage von Robin Roshardt gegen Adrian Bodmer (7:5, 7:5, 10:3) musste beim Stand von 4:2 nach den Einzeln für Seeblick die Entscheidung in den drei Doppeln gesucht werden. Den ersehnten und entscheidenden fünften Punkt holten dort die amtierenden Schweizer Doppelmeister Sadecky/Hüsler mit ihrem souveränen Zweisatzsieg (6:1, 6:4) gegen das Duo Raphael Lustenberger / Remy Bertola, worauf die anderen beiden Duelle abgebrochen und für das unterlegene GC gewertet wurden.

«Ich bin überglücklich, zusammen mit ‹Mäc› den entscheidenden Punkt für das Team eingefahren zu haben», freute sich Sadecky. Die Erleichterung war nicht ohne­ Grund riesig: In den anderen beiden Doppeln war Seeblick nach jeweils verlorenen ersten Sätzen nämlich tendenziell auf der Verliererstrasse.

«Dieser Titelgewinn nach sieben­jähriger Aufbauarbeit, erreicht zu grossen Teilen mit vereinseigener Jugend, macht uns und den Verein sehr stolz», betonten Captain Roman Valent und Coach Dario Camenzind nach der obligaten Champagnerdusche zusam­men mit den angereisten Fans.

In den Halbfinals am Samstag hatten sowohl Seeblick (gegen Neuchâtel) als auch GC (gegen Genèves Eaux-Vives) keine Mühe bekundet und schon nach den Einzeln (5:1) als Sieger festgestanden.

red