Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Schwimm-EM in Belgrad
Glanzvolle Schweizer: Silber für Mamié, Bronze für Mityukov

Switzerland's Lisa Mamie competes in the Swimming Men's 100m Breaststroke Semifinal  during the LEN European Aquatics Championships, at the Milan Gale Muskatirovic sports centre in Belgrade, on June 18, 2024. (Photo by ANDREJ ISAKOVIC / AFP)
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
BotTalk

Welch Überraschung für Lisa Mamié: Die Zürcher Brustspezialistin gewann an der EM in Belgrad Silber über 100 m – dabei ist die doppelte Distanz ihre Lieblingsdisziplin. Mamié musste sich im Final nur von der Estin Eneli Jefimova geschlagen geben und war «happy mit der Medaille, aber die Zeit hätte besser sein können». Die 25-Jährige verpasste in 1:07,15 Minuten ihre Bestzeit um gut eine halbe Sekunde und auch die Olympialimite. Sie habe einige Fehler gemacht, «und am Schluss ist es richtig hart geworden», sagte sie. Mamié sicherte sich damit ihre dritte internationale Medaille – und kann ab Donnerstag ihren Titel über 200 m verteidigen. Aber auch in diesem Rennen ist ihr wichtiger, das Olympiaticket zu lösen.

Schon die vierte Medaille gab es für den Genfer Roman Mityukov: In 1:55,75 Minuten gewann der 23-Jährige Bronze hinter dem ukrainischen Sieger Scheltjakow und dem Griechen Siskos. Mityukov steigerte sich gegenüber dem Halbfinal um 1,25 Sekunden – verpasste aber seine Bestleistung um gut vier Zehntelsekunden. Mit diesen 1:55,34 wäre er Europameister geworden. Dennoch war Mityukov zufrieden, denn er sei aus dem vollen Training heraus angetreten – ohne sich spezifisch auf dieses Meisterschaftsrennen vorzubereiten. Im Fokus habe er ganz die Olympischen Spiele, die in rund sechs Wochen beginnen. Nach WM-Bronze 2023 und WM-Silber im Januar in Doha ist es Mityukovs vierte internationale Auszeichnung, bereits 2020 hatte er EM-Bronze gewonnen.

Grosses Ungemach hingegen für Noè Ponti, den Goldfavoriten über 100 m Delfin: Am Mittwochmorgen im Vorlauf war der 23-Jährige der Schnellste gewesen – am Abend sah alles ganz anders aus: Wie Swiss Aquatics mitteilte, musste der Tessiner aus gesundheitlichen Gründen auf seinen Halbfinalstart verzichten und forfait geben. Ponti leidet an einer Magen-Darm-Grippe mit Fieber. Sobald Ponti reisefähig sein werde, kehre er in die Schweiz zurück.