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Paris–Roubaix
Radsport-Star Pogacar fährt erstmals die «Hölle des Nordens»

Tadej Pogacar vom UAE Team Emirates führt während eines Soloritts im Colma di Sormano beim Giro di Lombardia am 12. Oktober 2024.
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Radsport-Star Tadej Pogacar wird erstmals den berüchtigten Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris–Roubaix fahren. Das gab das UAE-Team des Weltmeisters bekannt. Demnach wird der Slowene sowohl den E3 Preis am Freitag und Gent–Wevelgem am Sonntag auslassen, um sich auf die Flandern-Rundfahrt am 6. April und die «Hölle des Nordens» eine Woche später zu konzentrieren.

Ein Sieg in Roubaix wäre das vorletzte Puzzlestück auf Pogacars Jagd nach den fünf Monumenten des Radsports. Drei dieser Rennen – Flandern, Lüttich–Bastogne–Lüttich, die Lombardei-Rundfahrt – hat der 26-Jährige bereits gewonnen. Bei Mailand–Sanremo war er am vergangenen Samstag zum wiederholten Male gescheitert. Bisher gelang es lediglich den Belgiern Eddy Merckx, Rik Van Looy und Roger De Vlaeminck alle fünf Monumente mindestens einmal zu gewinnen.

Tadey Pogacar: Die Chefs waren dagegen

Um eine Teilnahme Pogacars bei Paris–Roubaix wurde lange ein Geheimnis gemacht. Zwar trainierte der dreimalige Sieger der Tour de France vor wenigen Wochen in der Region und fuhr im berüchtigten Wald von Arenberg, doch die Teamleitung war stets gegen eine Teilnahme. Sie sieht in Roubaix eine grosse Sturzgefahr und damit eine Gefährdung des wichtigsten Saisonziels, dem Sieg bei der Tour.

Blake Quick, Jardiaan Christiaan van der Lee und Victor Vercouillie beim Paris-Roubaix-Rennen 2024 auf einem Kopfsteinpflasterabschnitt in Mons-en-Pévèle, Frankreich.

Topografisch ist das 259 Kilometer lange Rennen ins Velodrom von Roubaix nicht sonderlich anspruchsvoll. Allerdings finden rund 55 Kilometer davon auf Kopfsteinpflaster statt, die Fahrern und Material alles abverlangen.

DPA/hua