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Mia Love
Erste schwarze republikanische US-Abgeordnete ist tot

U.S. Repräsentantin Mia Love beantwortet eine Frage während einer Debatte mit Bürgermeister Ben McAdams am Gail Miller Conference Center, Salt Lake Community College, am 15. Oktober 2018. Im Hintergrund das Logo der Utah Debate Commission.
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Die erste schwarze republikanische Kongressabgeordnete, Mia Love, ist tot. Die 49-Jährige starb zu Hause im Bundesstaat Utah umgeben von ihrer Familie, wie ihre Angehörigen am Sonntagabend auf der Plattform X mitteilten. Love hatte zuvor laut übereinstimmenden Medienberichten gegen eine aggressive Form eines Hirntumors gekämpft. 

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Mit ihrem Sieg bei der Wahl zum Repräsentantenhaus 2014 war sie die erste afroamerikanische Republikanerin im Kongress geworden. Die Tochter von Einwanderern aus Haiti gehörte dem Parlament von 2015 bis 2019 an. 

2018 geriet sie mit Trump aneinander

2018 zog sie während der ersten Amtszeit Donald Trumps den Zorn des US-Präsidenten auf sich. Nach den damaligen Kongresswahlen warf Trump unterlegenen Republikanern vor, seine Politik nicht genug unterstützt und deshalb verloren zu haben. «Mia Love hat mir keine Liebe gegeben und sie hat verloren», erklärte er damals bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Bei den Wahlen im November 2018 hatten Trumps Konservative die Kontrolle über das Repräsentantenhaus an die Demokraten verloren. 

In einem vor etwa zwei Wochen in der Zeitung «Deseret News» erschienen Beitrag schrieb Love, dass sich ihr Kampf gegen die Krankheit dem Ende neige. Dort skizzierte sie auch ihren Blick auf die USA und sprach sich gegen eine Spaltung des Landes aus.

DPA/mab