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Acht Verletzte bei Saas-Fee
16 Menschen von Lawine erfasst – alle gerettet: «Sie haben Riesenglück gehabt»

Am Samstag wurden 16 Personen auf unmarkierten Pisten oberhalb von Saas-Fee von Schneemassen erfasst – und konnten gerettet werden: Blick auf den Lawinenkegel beim Alphubel.
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Eine ausserhalb markierter Pisten bei Saas-Fee VS am Samstag niedergegangene Lawine hat 16 Menschen erfasst. Ein Grossaufgebot barg alle lebend, wie das Rettungsunternehmen Air Zermatt mitteilte. Acht von ihnen trugen Verletzungen davon, eine Person schwere.

Die acht Verletzten wurden von Helikoptern ins Spital geflogen. Die Lawine ging am Morgen im Saastal am Alphubel auf 4000 Metern über Meer nieder und erfasste die Skitourengänger. Der Alarm ging um 10.33 Uhr ein, und die Polizei löste einen Grosseinsatz aus.

Der Lawinenkegel war Polizeiangaben zufolge 200 Meter breit und lag auf etwa 3700 Metern über Meer in hochalpinem Gelände. Zunächst war ungewiss, ob und wie viele Personen sich in den Schneemassen befanden.

Fünf Tourengruppen unterwegs

Zwei Personen wurden den Angaben zufolge praktisch sofort nach dem Eintreffen des Grossaufgebots aus dem Lawinenkegel befreit. Weitere fünf blieben mehr oder weniger unverletzt und konnten vor Ort von einem Arzt versorgt werden.

Die von der Lawine Erfassten waren in fünf Tourengruppen unterwegs, wie Stève Léger, Sprecher der Kantonspolizei Wallis, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage sagte. Am Nachmittag ging die Polizei «mit grösster Wahrscheinlichkeit» davon aus, dass es keine Vermissten gibt. «Sie haben Riesenglück gehabt», erklärte der Sprecher.

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Polizei- und Hilfskräfte waren mit insgesamt acht Helikoptern im Einsatz, wie die Air Zermatt mitteilte. Vier stellte die Air Zermatt, drei die Air-Glaciers und einen die Rettungsflugwacht (Rega). Bei solchen Ereignisse zähle jede Sekunde, hiess es bei Air Zermatt.

Mit den Fluggeräten wurden Rettungsteams und technisches Material zum Lawinenkegel gebracht. Zudem führten die Helikopter Suchflüge durch. Im Einsatz standen neben Rettungsspezialisten auch Lawinenhunde und Feuerwehrleute.

Um nach dem Lawinenunfall weitere Lawinenabgänge zu vermeiden, evakuierten die Rettungskräfte drei Personen vom Gipfel des Alphubels. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet. Sollte ein Tourengänger oder eine Gruppe die Lawine ausgelöst haben, sind Strafverfahren möglich. Aktuell herrscht im Wallis mässige Lawinengefahr.

SDA/aru