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AboNeuer WHO-Chefwissenschaftler
Er erlebt jede Seuche hautnah 

Jeremy Farrar arbeitete 18 Jahre lang in einer Klinik für Tropenkrankheiten in Vietnam und leitete anschliessend zehn Jahre lang den britischen Wellcome Trust, der medizinische Forschung fördert. 
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Ende 2019 traten in Wuhan ungewöhnliche Fälle einer ansteckenden Lungenentzündung auf. Mitte Februar 2020 sitzt Jeremy Farrar im Hotel Bayerischer Hof in München. Der Wissenschaftler trinkt Kaffee und beantwortet Fragen, während in seiner Hemdtasche unablässig das Handy vibriert. Im Nachhinein wird man sich fragen, ob dies vielleicht das sogenannte Burner-Phone war, das er in seinem 17 Monate später erschienenen Buch «Spike» beschreibt. Jenes Wegwerfhandy, das Telefonaten mit Wissenschaftlern vorbehalten war, die wie ihn Anfang 2020 der Verdacht umtrieb, das neue Virus könnte womöglich aus einem Labor stammen. Und die wie er in dieser unübersichtlichen Lage selbst Bioterrorismus als Ursache für die rasant wachsende Zahl von Infizierten nicht ausschlossen.

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