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Ehemaliges Brocki Erlenbach
Gemeinde schlägt angesichts des maroden Dienerhauses Alarm

Das Dienerhaus neben dem Bahnhof Erlenbach soll dereinst in neuem Glanz erstrahlen. 

Das Dienerhaus an der Bahnhofstrasse 18 in Erlenbach muss dringend saniert werden. Das ist seit langem bekannt, und die Stimmberechtigten genehmigten den entsprechenden Rahmenkredit von 5,3 Millionen Franken an der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2021

Ende Februar verliess das Brocki Erlenbach die gemieteten Räumlichkeiten im 1897 erbauten Dienerhaus, weil die Sanierung im Frühling hätte beginnen sollen. Doch daraus wurde nichts: Der Baustart verzögere sich aufgrund eines Rekurses auf unbestimmte Zeit, heisst es seitens der Gemeinde.

Undichtes Dach

Trotz ungewisser Fortsetzung ist nun aber Bewegung in die Sache gekommen. Denn die Gemeinde schlägt Alarm angesichts des schlechten Zustands des Hauses. Sie befürchtet wegen undichter Stellen im Dach, undichter Leitungen sowie abbröckelnden Fassadenputzes den Zerfall der historisch wertvollen Bausubstanz. «Wir haben in enger Absprache mit der Denkmalpflege Sofortmassnahmen eingeleitet», sagt Silvia Bärtschi, Gemeindeschreiberin ad interim. 

Dabei gehe es um die Gebäudesicherheit und darum, die noch im Originalzustand stehende Liegenschaft vor Vandalismus zu schützen. 

Gemäss Bärtschi würden aktuell zusätzlich Vorarbeiten für die Sanierung durchgeführt, etwa genauere restauratorische Untersuchungen der vorhandenen Bausubstanz. «Bei diesen Arbeiten handelt es sich aber keinesfalls um Umbau- oder Sanierungsarbeiten», betont die Gemeindeschreiberin. 

Die Zukunft des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes ist noch in vielerlei Hinsicht unklar, so auch, was die Raumeinteilung betrifft. Bei der Gemeinde geht man aber davon aus, dass die eigentlich vorgesehene Aufteilung in mehrere Wohnungen nicht machbar ist. «Das Gebäude muss möglichst originalgetreu erhalten bleiben», erklärt Bärtschi. Offen ist ebenfalls, ob der Ökonomietrakt künftig wieder durch die Brockenstube genutzt werden kann.