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Verkehrsunfall im Zollikerberg
Auto kollidiert mit Forchbahn

Das Auto der 33-Jährigen wurde bei der Kollision mit der Forchbahn auf die Seite gedreht.
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Eine Autofahrerin ist am Donnerstagmorgen im Zollikerberg mit einer Forchbahn kollidiert.

Wie die Kantonspolizei mitteilt, erreignete sich der Unfall gegen 7.20 Uhr. Als eine 33-jährige Autofahrerin von der Forchstrasse aus Richtung Zumikon kommend über das Bahntrassee in die Trichtenhauserstrasse abbiegen wollte. Dabei kam es zur Kollision mit der Richtung Zürich fahrenden Forchbahn.

Durch den Zusammenstoss wurde der Personenwagen auf die Seite gedreht. Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Ein ebenfalls im Auto anwesender Hund musste mit unbestimmten Verletzungen durch den Tierrettungsdienst abgeholt werden.

Grosser Rückstau wegen Gaffern

Die Kantonspolizei sicherte zusammen mit der Gemeindepolizei Zollikon vor Ort Spuren und wird diese im Rahmen der Ursachenabklärung auswerten, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verkehrsunfall und die Neugierde der vorbeifahrenden Fahrzeuglenkenden sorgte für grösseren Rückstau, obschon die gut befahrene Forchstrasse jederzeit frei war.

Da die Forchbahnlinie zwischenzeitlich unterbrochen war, mussten die Passagiere die Strecke zwischen den Stationen Spital Zollikerberg und Waldburg während rund einer Stunde zu Fuss zurücklegen.

Bald mit Barrieren gesichert

Die Kreuzung Forchstrasse/Trichtenhauserstrasse ist eine von dreien auf der Forchbahnlinie, die über keine Bahnschranken verfügt. Die Forchbahn AG plant seit längerem, auch diese Übergänge künftig mit Barrieren auszurüsten.

In Zollikon kämpften Gemeinde und Quartierverein Zollikerberg jedoch jahrelang unerbittlich gegen die Erstellung von Bahnschranken. Einer der Hauptgründe ist die hohe Verkehrsbelastung auf der Forchstrasse, eine der wichtigsten Einfahrtsachsen in die Stadt Zürich. Die Angst vor noch mehr Rückstau während der Stosszeiten wegen längerer Wartezeiten ist gross.

Der Widerstand blieb jedoch erfolglos. 2022 verfügte das Bundesverwaltungsgericht die Installation von Halbschranken. Auch darum, weil die Forchbahn sonst künftig als Strassenbahn, also deutlich langsamer, fahren müsste.

Bei der Kreuzung Forchstrasse/Binzstrasse an der Forchbahnhaltestelle Zollikerberg sind die Arbeiten dafür nun unlängst gestartet. Im neuen Jahr folgt der Bahnübergang Trichtenhauserstrasse.