Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Mehrverkehr befürchtet
Stadt Wetzikon will keinen Anschluss an die Oberland-Autobahn

Das Ende der Oberland-Autobahn am Kreisel Betzholz bei Hinwil, mit mehreren Fahrzeugen auf der Strasse, umgeben von grüner Vegetation.
Jetzt abonnieren und von der Vorlesefunktion profitieren.
BotTalk

Der Wetziker Stadtrat lehnt einen Anschluss Wetzikon an die künftige durchgehende Oberland-Autobahn ab. Stattdessen befürwortet er die Variante «Tunnel tief lang», die einen durchgehenden Tunnel von Uster bis Hinwil vorsieht.

Untersuchungen des Bundesamts für Strassen (Astra) zur Verkehrslenkung zeigten, dass bei der Realisierung des Anschlusses Wetzikon die Stadt weniger gut vom Verkehr entlastet werden könne, schreibt der Stadtrat von Wetzikon in einer Medienmitteilung vom Montag. Gleichzeitig erfordere ein Anschluss Wetzikon einen erheblichen Flächenbedarf für die Infrastruktur.

Aus diesen Gründen wünscht der Wetziker Stadtrat, dass bei der Lückenschliessung der Oberland-Autobahn auf diesen Anschluss verzichtet wird, wie er in der Mitteilung betont.

Stattdessen stellt er sich aber hinter die Variante «Tunnel tief lang». Sie ist eine von drei Grundsatzvarianten, welche das Astra derzeit prüft und die einen langen Tunnel direkt vom Anschluss Uster-Ost bis zum Betzholz-Kreisel in Hinwil vorsieht. Dort kommen die Oberland-Autobahn von Rapperswil her sowie die Forchautobahn zusammen. Bei dieser Variante würde auf den Anschluss Wetzikon verzichtet.

Sondierbohrungen verzögern Variantenentscheid

Im vergangenen September hatte das Astra mitgeteilt, dass sich der Entscheid über die beste Variante für eine durchgängige Oberland-Autobahn wegen unerwartet aufwendiger Sondierbohrungen um rund ein Jahr verzögere. Er wird im 2026 erwartet.

Seit den 1970er-Jahren wird nach einer Lösung für eine durchgängige Autobahn im Oberland gesucht. Die Autobahn endet derzeit von Zürich her in Uster, von Rapperswil her beim Betzholz-Kreisel in Hinwil. Die Entfernung dazwischen beträgt knapp 10 Kilometer Luftlinie.

Das Bundesgericht hatte 2012 eine geplante Linienführung durch eine geschützte Moorlandschaft bei Wetzikon untersagt. Die Planung musste von vorne beginnen.

SDA/lop