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Für mehr freie Liegestühle in der Badi

Der Liegestuhl in den Küsnachter Seebädern, bisher gratis, soll neu sechs Franken pro Tag kosten.
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Unsitten fast wie an überfüllten Adriastränden machten sich offenbar auch in den beliebten Küsnachter Seebädern breit. Der Mitteilung des Gemeinderats zur Revison des Gebührenreglements ist zu entnehmen, dass einzelne Badegäste mehrere Liegestühle in Anspruch nehmen, ohne dann auch darauf zu liegen. Dies habe zur Konsequenz, dass während des Tagesverlaufs zunehmend keine freien Liegestühle mehr vorhanden seien. Dem könne durch durch Erhebungung einer Gebühr entgegengewirkt werden. Der Liegestuhl in den Küsnachter Seebädern, bisher gratis, soll darum neu sechs Franken pro Tag kosten.

Gegen die Änderungen der Gebührentarife kann man innert 30 Tagen ab Publikation beim Bezirksrat schriftlich begründet Rekurs erheben. Generell wurden einige Tarife per 1. Januar 2019 neu geschaffen oder moderat erhöht. Wie für die Liegstühle in der Badi gilt neu auch für die Laufhilfen auf der Kunsteisbahn (Seehunde) eine Gebühr; hier ist der Gedanke dahinter, dass die Benutzer dann sorgfältiger mit den Geräten umgehen.

Schule integriert

Neu integriert in die Gebührenordnung der Gemeinde werden die Gebühren der Schule. Diese ist zwar generell kostenlos, aber für freiwillige Zusatzangebote verrechnet die Schule den Eltern ihre Kosten weiter. Neu geregelt ist zudem die vorübergehende Nutzung von öffentlichem Grund zu Sonderzwecken. Bisher musste ein angebrochener Monat voll bezahlt werden, neu soll das feiner abgestuft sein.

Weil es immer wieder Diskussionen darüber gab, ob Begleitpersonen von behinderten Menschen Eintritt in die Seebäder zu bezahlen haben, soll das im Reglement festgehalten werden: Wenn die behinderte Person auf Hilfe von Dritten angewiesen ist, hat eine Begleitperson freien Eintritt.

uk