Haltestelle muss am alten Ort bleibenRekurs gegen neue Haltestelle in Küsnacht strapaziert Fahrplan
Eine Bushaltestelle in Küsnacht kann wegen eines juristischen Verfahrens nicht rechtzeitig auf den Fahrplanwechsel verschoben werden. Das hat Folgen für die Passagiere.

Ein Rekurs durchkreuzt in Küsnacht die Fahrpläne der Ortsbusse. Die Linie 918, die vom Bahnhof an die Gartenstrasse und zurück verläuft, sowie die Linie 919 von Küsnacht nach Zumikon hätten eigentlich künftig bei der Zürichstrasse enden sollen – also nicht mehr vor der Post, sondern auf der anderen Seite des Bahnhofs bergseitig des grossen Parkplatzes.
Die Bauarbeiten dafür hatten im November bereits gestartet, sie mussten allerdings schon nach dem ersten Tag eingestellt werden. Dies aufgrund einer Verfügung des Baurekursgerichts, das sich mit einem Rekurs gegen die neue Haltestelle auseinandersetzen muss. Über den Inhalt des Rekurses ist nichts bekannt. Klar ist lediglich: Bis dieser behandelt ist, können die beiden Buslinien nicht wie geplant bei der Zürichstrasse enden.
Haltestelle bleibt vorerst vor der Post
Nun teilt die Gemeinde Küsnacht mit, dass die bisherige Haltestelle vor der Post vorerst beibehalten wird. Denn ohne die nötigen Bauarbeiten könnten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) die provisorische Endhaltestelle an der Zürichstrasse nicht bedienen. Und da der Fahrplanwechsel am 15. Dezember unmittelbar bevorstehe, könnten die VBZ mit der Linienplanung 918/919 nicht länger zuwarten.
Deshalb werden die Busse die bisherige Endhaltestelle bei der Post anfahren, was allerdings Konsequenzen hat. Denn die neue Haltestelle hätte aus Sicht der Gemeinde und der VBZ einen reibungsloseren Busverkehr ermöglicht. Der Busverkehr der Linie 918 hätte dank der neuen Haltstelle mit der ihr verknüpften Linie 919 «optimiert» werden können, heisst es.
Nun könne die Fahrplanstabilität nicht im gleichen Mass gewährleistet werden. So schreibt die Gemeinde: «Bei grösseren Verspätungen muss mit Ausfällen der Linie 918 gerechnet werden.»
miw
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