AboEntwicklungshelfer in LimaDieser Rüeschliker landete im peruanischen Lockdown
Kaspar Schmidt lebt mit seiner Familie in der Hauptstadt Perus. Das Land wurde von Corona so hart getroffen wie kaum ein anderes. Die Armut erlebt er hautnah.

Kaspar Schmidt sitzt auf der Bank des Wartehäuschens der Rüeschliker Schiffsstation. Sein Blick schweift über den See. In Rüschlikon ist der promovierte Forstwissenschaftler aufgewachsen. Nun ist er aber nur für kurze Zeit auf Heimaturlaub. Denn eigentlich lebt der 48-Jährige in Lima, der Hauptstadt Perus. Schmidt ist in Peru stellvertretender Leiter der Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas. Vor zwei Jahren ist er deshalb mit seiner Familie vom Schweizer Winter in den peruanischen Sommer ausgewandert.