AboDas schönste Geschenk
Der UHC Pfannenstiel findet im letzten Spiel des Jahres vor einer wunderbar weihnachtlichen Kulisse zum Siegen zurück. Das 4:3 zu Hause gegen Gordola war der erste Dreipunktesieg in der Nationalliga-Geschichte des Vereins.

Alles war in Egg angerichtet für einen unvergesslichen Weihnachtsanlass: Über 300 Zuschauende, Einlaufkinder für beide Teams, Fahnen, Leuchtstäbe, Rätschen und Trommeln sorgten für ein festliches Ambiente. Der Start ins Spiel war aus Sicht der Einheimischen dann aber wenig berauschend. Bereits nach 191 Sekunden wanderte Roman Weber wegen eines Haltens auf die Strafbank. Das Heimteam war gegen die fünf ausländischen Verstärkungsspieler Gordolas gefordert – und machte seine Sache gut, so gut, dass Thomas Huber in der 4. Minute Pfannenstiel mit einem Shorthander in Führung schoss. In der Folge war die Partie geprägt von hoher Intensität auf beiden Seiten, Geschenke wurden kurz vor Weihnachten keine verteilt. In der 18. Minute tankte sich Flurin Stauffer durch die Tessiner Verteidigung und brachte seine Farben mit einem satten Schuss 2:0 in Führung. Die Stimmung in der Halle war spätestens jetzt grandios. Pfannenstiel hatte im ersten Drittel vieles richtig gemacht.Zu Beginn des zweiten Abschnitts brachte Ale Castellani Gordola mit einem schnellen Konter zurück. Kurz nach diesem 2:1 nahm Pfannenstiel sein Time-out, um wieder etwas Ruhe und Ordnung ins eigene Spiel zu bringen. Nur zwei Sekunden nach dieser Auszeit hämmerte Micha Lopez den Ball an die Querlatte des Tessiner Tores, ehe im Gegenzug Pfannenstiel-Hüter Patrick Weber mirakulös gegen die anstürmenden Tessiner rettete. Fünf Zeigerumdrehungen später war er gegen den blitzschnell agierenden tschechischen Alt-Internationalen Ales Zalesny dann allerdings chancenlos (2:2). Das Heimteam reagierte 47 Sekunden vor der Pausensirene und ging durch einen sehenswerten Distanzschuss von Verteidiger Weber wieder 3:2 in Führung.