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Automatische Vertragsverlängerung
Norwegens Fussballliga führt «historische» Mutterschutzregel ein

Elin Sorum von Rosenborg im Zweikampf mit Claudia Nicole Cagnina Berenguel von Bodo/Glimt beim Toppserien-Spiel in Trondheim.
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Die höchste norwegische Fussballliga stärkt ihre Regeln zum Mutterschutz. Spielerinnen, die sich vor Ablauf ihres Vertrages in der zwölften Schwangerschaftswoche befinden, sollen automatisch eine Vertragsverlängerung zu mindestens gleichen Konditionen um ein Jahr angeboten bekommen, wie die Liga Toppserien mitteilte. Es sei eine «historische» Entscheidung.

Die Entscheidung sei ein wichtiger Schritt zu mehr Sicherheit für die Spielerinnen, «die Spitzensport und Familienleben miteinander verbinden wollen». Ligachefin Marianne Solheim sagte, in einer Liga mit einem niedrigen Durchschnittsalter sei es besonders wichtig, dass junge Spielerinnen die Erfahrung machen, dass es möglich sei, sowohl an die Karriere als auch an die Familie zu denken.

Marianne Solheim, Geschäftsführerin von Toppfotball Kvinner, beim Anpfiff der Toppserien in Oslo, 2025. Foto von Javad Parsa.

Ähnliche Regeln auch in Mailand 

Die Regelung stelle ein Mindestniveau dar, teilte die Liga mit. Den Clubs sei es freigestellt, noch flexibler zu reagieren, wenn dies im Interesse der Spielerinnen sei.

Im vergangenen August hatte bereits der italienische Topclub AC Milan die Regel eingeführt, bei schwangeren Spielerinnen den Vertrag automatisch bei gleichbleibenden Bezügen zu verlängern, wenn dieser ansonsten auslaufe. Milan hatte damals angegeben, dies als europaweit erster Spitzenclub zu tun.

DPA/hua